Veranstaltungen

27.10.2017 (Freitag) 19:30

Karin Betz - Tanfo fatal

Lesung & milonga
Ort: Literaturhaus

Mehr als Musik, mehr als Bewegung, mehr als Philosophie und mehr als Passion vereint der argentinische Tango all diese Momente zu einem unergründlichen Amalgam. Immer wieder haben auch AutorInnen sich auseinandergesetzt mit der kaum beschreibbaren Faszination, die der Tango – seit 2009 zum Weltkulturerbe erklärt – weltweit auslöst.

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27.10.2017 (Freitag) 19:30
Karin Betz - Tanfo fatal
08.11.2017 (Mittwoch) 18:30 - 20:00

Ken Bugul - Riwan oder der Sandweg

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Ken Bugul gilt als eine der wichtigsten und originellsten Schriftstellerinnen Westafrikas – eine zweifelnde und zugleich provokante und radikale Stimme, die in ihrem Schreiben mit Mut zu eigenständigen Positionen gesellschaftlich brisante Themen verhandelt.

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08.11.2017 (Mittwoch) 18:30 - 20:00
Ken Bugul - Riwan oder der Sandweg

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Alissa Ganijewa

15.09.2016 (19:30)

ALISSA GANIJEWA - Eine Liebe im Kaukasus

Lesung & Gespräch (russisch / deutsch)  

Übersetzung: Peter Deutschmann

Baumloses Flachland, salzige Böden, ein Niemandsland nahe am Kaspischen Meer. Eine namenlose Ortschaft in Dagestan, gegründet im Zuge sowjetischer Zwangsumsiedlungen. Das ist der Schauplatz von Alissa Ganijewas neuem Roman, der eine Gesellschaft zeichnet, die aufgerieben wird zwischen dem Fortwirken traditioneller Strukturen und dem rasanten Einbruch postsowjetischer, globalisierter Lebensformen.

Marat und Patja werden von ihren Eltern von Moskau in ihr Heimatdorf in Dagestan zurückgeholt, um verheiratet zu werden. Für beide stehen Hochzeitskandidaten bereit, von den Eltern ausgesucht. Die Präsentation der Kandiadaten führt quer durch alle Milieus. Während des grotesken Vorstellungsmarathons kreuzen sich Patjas und Marats Wege, sie verlieben sich ineinander, mit unabsehbaren Folgen.

Alissa Ganijewa erzählt diese Geschichte auf so skurrile wie rebellische Weise und zeichnet dabei Bilder einer Gesellschaft, die zwischen Korruption, Terrorgefahr, Archaik und Moderne aufgerieben wird.

 

Alissa Ganijewa, 1985 geboren, wuchs in Machatschkala (Dagestan) auf und lebt seit 2003 in Moskau. Sie gilt als eine der wichtigsten Stimmen einer neuen russischen Schriftstellergeneration. Ihr erster Roman „Dir russische Mauer“ (2014) wurde mehrfach übersetzt. „Eine Liebe im Kaukasus“ (übersetzt von Christiana Körner und erschienen im Suhrkamp Verlag) stand auf der shortlist zum russischen Booker-Preis.

 

Eintritt: freiwllig

Veranstalter: prolit in Kooperation mit Fachbereich Slawistik

 

 

Impressionen

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