Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Arturas Valudskis - Ostwind

13.02.2010

ARTURAS VALUDSKIS
OSTWIND

Musikalisch poetischer Abend (russisch/litauisch/deutsch)

Balladen und Lieder aus Russland und Litauen präsentiert der litauische Komponist, Sänger und Schauspieler Arturas Valudskis an diesem Abend in einer so kraftvollen wie subtilen Interpretation. Die Geschichten, die in den Liedern erzählt werden, sind voller Poesie. Sie handeln von nichts weniger als dem Leben, sie erzählen von weiten Landschaften, großen Lieben, Sehnsüchten, Abschieden, Verlusten und Momenten des Glücks. Es sind Lieder und Melodien, die eine lange Tradition haben, ihre Weisheit, ihre Kraft, ihre Lebensnähe haben sich über Jahrhunderte erhalten, wurden weitergegeben und neuen Zeiten eingepasst, sie sind gültig über den historischen Moment hinaus. Arturas Valudskis interpretiert diese Lieder mit Vitalität und großer Stimmgewalt. Und er präsentiert uns zudem die Geschichten dieser Lieder, er erzählt von den Kontexten, in denen sie entstanden sind, und verbindet sie mit eigenen biographischen Stationen. Es sind Lieder, die durchs Leben begleiten, die etwas bewegen und die Einblicke geben können in Kulturen, die uns plötzlich ganz nahe kommen. Moderation: Sylvia Hovdar

1963 in Litauen geboren, verweigerte Valudskis als 18-Jähriger den Afghanistankrieg und ließ sich für Monate in eine Nervenklinik einweisen. 1985 war er als so genannter „Kulturleiter“ im Gefängnis von Kaunas engagiert, danach gründete er ein Off-Theater, wo er seine ersten Theaterprojekte realisierte. Er studierte ab 1986 an der Kunstakademie Regie und Schauspiel und gründete 1994 das Salzburger „Theater Panoptikum“. Lebt als freier Regisseur, Schauspieler, Musiker, Kostüm-, Masken- und Bühnenbildner in Salzburg. Bora Cosic, geboren 1932 in Zagreb, lebt seit 1992 als freier Schriftsteller in Rovinj und Berlin. Autor von Erzähl- und Gedichtbänden und Essays, für die er zahlreich ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2002. „Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten“ ist in der Übersetzung von Katharina Wolf-Grießhaber im Folio Verlag erschienen.

Impressionen

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