Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Daniel Odija - Auf offener Straße

23.11.2012 (19:30)

DANIEL ODIJA
AUF OFFENER STRASSE

Lesung & Gespräch

Einführung und Übersetzung: Martin Pollack

„Der Tag, von dem Kanada nicht wusste, dass es sein letzter sein würde, war schön. So schön, dass in Kanada für einen Moment ein Empfinden erwachte. Es riss ihn aus seiner Isolation und erfüllte ihn mit der gesamten Musik der Dluga. … Kanada war gerührt. Er fühlte, dass er es heute gut haben würde mit sich selbst.“

Die ulica Dluga, die Lange Straße, führt mitten durchs Zentrum einer ungenannten polnischen Kleinstadt. In ihr versammelt sich, wer anderswo keinen Ort findet zum Überleben: Arbeitslose und Lebensmüde, Trinker und Huren, bigotte Hausfrauen und patriotische Diebe, gnadenlos Einsame, versponnene Träumer, haltlos Gescheiterte und solche, an denen doch noch ein Wunder geschieht.

In knappen, bis ins Äußerste verdichteten Sequenzen fängt Daniel Odija die parallelen Welten sozialer Randständigkeit ein und skizziert damit ein schonungslos drastisches und zugleich zärtliches Bild einer Gesellschaft im Übergang. Er beschreibt ihre Träume und Hoffnungen genauso wie ihre Exzesse, ihre Aporien, ihre Tristesse. 

 

Daniel Odija, geboren 1974 in Slupsk (Polen), wo er als Autor und Journalist lebt. Er studierte Polnisch und Literatur an der Universität Danzig. Seine von Martin Pollack ins deutsche übersetzten Romane „Das Sägewerk“ (2006) und „Auf offener Straße“ sind bei Zsolnay erschienen.

 Martin Pollack, geboren 1944, studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte. Übersetzer und Autor. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung. Bei Zsolnay erschienen u.a.: „Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater“ (2004), „Kaiser von Amerika. Die große Flucht aus Galizien“ (2010)

Veranstalter: prolit, Literatur & Kritik, Otto Müller Verlag

Ort: Edmundsburg

 

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