Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Dmitri Prigov Lebt in Moskau

27.05.2003

DMITRI PRIGOV
LEBT IN MOSKAU

Lesung & Gespräch (russisch/deutsch)

Einführung und Übersetzung: Erich Klein

Prigov erzählt seine frühesten Kindheitserinnerungen: wie die deutsche Luftwaffe Moskau bombardiert, wie deutsche Kriegsgefangene durch die Stadt getrieben werden, vom Leben der Pioniere und von der grenzenlosen Bewunderung für Stalin über dessen Tod hinaus. Er spricht vom besetzten Estland und den Zuständen in einer Moskauer Kommunalka, davon, warum sich Kinder zu geheimen Orden zusammenschlossen, aber auch davon, warum Chruschtschow zum Kannibalen mutiert und den Dichter Wosnessenski verspeist und Gorbatschow alle Alkoholiker der Stadt verschwinden läßt … Prigovs Moskau erscheint als vielstimmiger Kosmos, voll bizarrer Fantasien und Katastrophen. Sein Roman „Lebt in Moskau!“ ist ein Delirium, ein Feuerwerk an schwarzem Humor und Sarkasmus, eine Apotheose Moskaus, deren Surrealismus mehr über die Realität der Stadt und ihrer Bewohner aussagt, als alle realistischen Beschreibungen je leisten könnten. „Dmitri Prigov stellt ein Magnetfeld der russischen Kultur dar. Manche lieben ihn, manche hassen ihn. Prigov in Rußland aber nicht zu beachten ist unmöglich.“ (Lew Rubinstein)

Dmitri Progov, geboren 1940, gestorben 2007. Lebte in Moskau als Dichter, Künstler, Erfinder und „Patriarch“ des Moskauer Konzeptualismus. Autor zahlreicher Gedichtbände und Prosatexte, seine Zyklen über den Milizionär und die Küchenschabe gehören zu den bekanntesten Texten des ehemaligen literarischen „Underground“. 
Zahlreiche Performances, Lesungen, internationale Ausstellungen, 1993 erhält er den Puschkin-Preis. Auf Deutsch erschienen ua „Poet ohne Persönlichkeit“ (1991), „Der Milizionär“ (1991).

 

Veranstalter: prolit

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