Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

György Dalos - Zwei Fragen

27.01.2014 (20:00)

GYÖRGY DALOS

ZWEI FRAGEN

Lesung & Gespräch  

"Ich war skeptisch, weil ich mir von Anfang an zwei Fragen stellte: Was holen die Ungarn aus dieser Demokratie heraus, und was kann die Demokratie aus den Ungarn herausholen" (György Dalos im Interview mit Cornelius Hell, Der Standard, 21.9.2013)

Der ungarische Schriftsteller György Dalos wurde durch Erzählungen, Romane und Essays international bekannt. Sein Essay „Vom Propheten zum Produzenten“ beschreibt den Funktionswandel der Literatur in den postkommunistischen Ländern. Durch sein Buch „Ungarn in der Nußschale“ hat Dalos sich nicht nur als Kenner, sondern auch als Vermittler der ungarischen Geschichte und Mentalität erwiesen. Seine Texte zeichnen sich aus durch die Aufhebung der Grenzen zwischen Autobiographie., Literatur und Geschichtsschreibung. In seinem Schreiben zeigt Dalos sich immer zugleich als Dissident, Zeitzeuge und Denker,  als Analytiker und Visionär.

Im Rahmen der vom Salzburger Friedensbüro intiierten Reihe „Quo vadis, Ungarn“ wird György Dalos auf Einladung des Vereins prolit eine Auswahl aus literarischen Texten lesen. Danach versuchen wir im Gespräch mit György Dalos, die gegenwärtige Lage Ungarns unter der nationalkonservativen Regierung Orbans in den Blick zu nehmen, Fragen zu stellen, Entwicklungen zu erkennen, vielleicht auch Möglichkeiten zivilen Widerstands auszuloten.

György Dalos, geboren 1943 als Kind jüdischer Eltern in Budapest, ist Autor, Historiker und Übersetzer. Er gehörte 1977 zu den Gründern der demokratischen Oppositionsbewegung in Ungarn. Dalos lebt als freier Autor in Berlin.

 

Foto: Brigitte Friedrich

 

Eintritt: 8/6/4 Euro

Büchertisch: Rupertus Buchhandlung

Veranstalter: prolit, Friedensbüro

 

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