Veranstaltungen

22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

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22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Juri Andruchowytch - Zwölf Ringe

24.05.2005

JURI ANDRUCHOWYTCH
ZWÖLF RINGE

Lesung & Gespräch (ukrainisch/deutsch)

Fasziniert von der Ungleichzeitigkeit von Kommerzialisierung, Folklore, Resowjetisierung und Habsburg-Nostalgie reist Karl-Joseph Zumbrunnen, österreichischer Fotograf mit galizischen Wurzeln, in Juri Andruchowytschs neuem Roman 'Zwölf Ringe' in den neunziger Jahren mehrmals durch die Ukraine. Das Chaos der Übergangszeit erscheint ihm reizvoller als das Leben im Westen, vor allem seit er sich in seine Dolmetscherin Roma Woronytsch verliebt hat. Er begleitet sie auf einem abenteuerlichen Ausflug in die Karpaten und erzählt davon, was sich im 'Wirtshaus auf dem Mond' abspielt, wo zwischen Videofilmern, Stripteasetänzerinnen, Bodyguards und Intellektuellen der verfemte ukrainische Dichter der Moderne, Bohdan-Ihor Antonytsch, umgeht. 'Andruchowytsch hat es aufs Paradox angelegt: auf die Verbindung von Katastrophe und Karneval, von Poesie und schwarzem Humor, von Phantastik und Sozialkritik. Sein facettenreicher Roman schillert in allen Farben, spielt mit alten und neuen Mythen, mit westlichen und östlichen Klischees und läßt nicht nur Weltanschauungen aufeinander prallen, sondern - äußerst gekonnt - auch Redeweisen.' (Ilma Rakusa, NZZ) 

Juri Andruchowytsch, geboren 1960, lebt in Iwano-Frankiwsk in der Westukraine und schreibt für mehrere deutsche Zeitungen, derzeit DAAD-Stipendiat in Deutschland. Im Suhrkamp Verlag erschienen 'Das letzte Territorium' (2003), gemeinsam mit Andrzej Stasiuk 'Mein Europa' (2004) und 'Zwölf Ringe' (Roman, Übersetzung von Sabine Stöhr, 2005). Büchertisch: Rupertus Buchhandlung

Einleitung: Alois Woldan

Veranstalter: prolit, Leselampe

 

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