Veranstaltungen

15.01.2019 (Dienstag) 19:30

Judith Schalansky - Verzeichnis einiger Verluste

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

„Verzeichnis einiger Verluste“ handelt vom Suchen und Finden, von Dingen, die verloren oder verschwunden sind. Es bleiben verhallte Echos, verwischte Spuren ...

Weiterlesen …

28.01.2019 (Montag) 19:30

Ursula Krechel - Geisterbahn

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Fast ein Jahrhundert umspannt dieser Roman, mit dem Ursula Krechel fortsetzt, was sie, vielfach ausgezeichnet, mit »Shanghai fern von wo« und »Landgericht« begonnen hat.

Weiterlesen …

28.01.2019 (Montag) 19:30
Ursula Krechel - Geisterbahn

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Krisztina Tóth: Aquarium

25.01.2016 (19:30)

KRISZTINA TOTH
AQUARIUM

Lesung & Gespräch (ungarisch/deutsch)

Literaturhaus

Übersetzung: Eva Pap

„Sie war überhaupt nicht wie eine normale Groβmutter: Sie trug Lippenstift, kleidete sich mit nervtötender Geschmacklosigkeit und log fortwährend. (…) Klari-Oma las anlässlich ihrer nächtlichen Abfallcontainerrunden unzählige alte Fotos auf, die sie dann den Nachbarn unter Vorbringung erfundener Geschichten zeigte. Selbst Romy Schneider hatte sie einmal in die Verwandtschaft einbezogen (…)“

Komik und Tragik liegen nah beisammen im Roman der ungarischen Autorin Krisztina Toth, der das Leben dreier Generationen an der Peripherie Budapests einfängt. Die Überlebensstrategien kleiner Leute, die sowohl der eigenen Mittellosigkeit als auch der drückenden Atmosphäre im sozialistischen Ungarn entgegengesetzt werden, sind der Not ebenso geschuldet wie der Notwendigkeit, sich inmitten wirrer Verhältnisse mit Würde und persönlicher Freiheit auszustatten.

Witz und Lakonie bestimmen den Grundton des Erzählten und lassen sichtbar werden, wie alltäglich das Groteske ist und wie skurril erscheinen kann, was sich als „Normalität“ präsentieren will. 

„Offene Geheimnisse sensibler zu erfassen ist nicht möglich“ (Péter Nádas über Krsisztina Tóths Erzählband „Strichcode“)

Krisztina Tóth, geboren 1967, studierte Kunst und arbeitete als Bildhauerin, bevor sie sich als Lyrikerin und Prosaautorin einen Namen machte. Sie lehrt Kreatives Schreiben und übersetzt aus dem Französischen. Vielfache Auszeichnungen. Veröffentlichungen u.a.: „Strichcode“ (15 erzählte Begebenheiten, 2012), „Pixel“ (Erzählungen, 2013). „Aquarium“ erschien in der Übersetzung von György Buda im Nischen Verlag. 

Eintritt: 8/6/4

Büchertisch: Rupertus Buchhandlung

Veranstalter: prolit

 

Impressionen

Zurück