Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Krisztina Tóth: Aquarium

25.01.2016 (19:30)

KRISZTINA TOTH
AQUARIUM

Lesung & Gespräch (ungarisch/deutsch)

Literaturhaus

Übersetzung: Eva Pap

„Sie war überhaupt nicht wie eine normale Groβmutter: Sie trug Lippenstift, kleidete sich mit nervtötender Geschmacklosigkeit und log fortwährend. (…) Klari-Oma las anlässlich ihrer nächtlichen Abfallcontainerrunden unzählige alte Fotos auf, die sie dann den Nachbarn unter Vorbringung erfundener Geschichten zeigte. Selbst Romy Schneider hatte sie einmal in die Verwandtschaft einbezogen (…)“

Komik und Tragik liegen nah beisammen im Roman der ungarischen Autorin Krisztina Toth, der das Leben dreier Generationen an der Peripherie Budapests einfängt. Die Überlebensstrategien kleiner Leute, die sowohl der eigenen Mittellosigkeit als auch der drückenden Atmosphäre im sozialistischen Ungarn entgegengesetzt werden, sind der Not ebenso geschuldet wie der Notwendigkeit, sich inmitten wirrer Verhältnisse mit Würde und persönlicher Freiheit auszustatten.

Witz und Lakonie bestimmen den Grundton des Erzählten und lassen sichtbar werden, wie alltäglich das Groteske ist und wie skurril erscheinen kann, was sich als „Normalität“ präsentieren will. 

„Offene Geheimnisse sensibler zu erfassen ist nicht möglich“ (Péter Nádas über Krsisztina Tóths Erzählband „Strichcode“)

Krisztina Tóth, geboren 1967, studierte Kunst und arbeitete als Bildhauerin, bevor sie sich als Lyrikerin und Prosaautorin einen Namen machte. Sie lehrt Kreatives Schreiben und übersetzt aus dem Französischen. Vielfache Auszeichnungen. Veröffentlichungen u.a.: „Strichcode“ (15 erzählte Begebenheiten, 2012), „Pixel“ (Erzählungen, 2013). „Aquarium“ erschien in der Übersetzung von György Buda im Nischen Verlag. 

Eintritt: 8/6/4

Büchertisch: Rupertus Buchhandlung

Veranstalter: prolit

 

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