Veranstaltungen

22.01.2018 (Montag) 19:30

Catalin Florescu - Der Nabel der Welt

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Die Welt zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd, ist in Bewegung, in einem prekären Austausch. Florescus Erzählungen vollziehen diese Bewegung nach und erfassen mit den Mitteln exaktester Phantasie die Brennpunkte und die Dynamiken unserer Gegenwart.  

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22.01.2018 (Montag) 19:30
Catalin Florescu - Der Nabel der Welt
22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

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22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Levon Khechoyan - Schwerpunkt Armenien

18.04.2005

LEVON KHECHOYAN
DAS RUSSISCHE FENSTER

Lesung & Gespräch (armenisch/deutsch)

'Die Erde ist gelb, in der Hitze des blauen Himmels kreisen die Störche im Gleitflug. In der Ferne sind Berge in den Farbtönen des Kegham-Gebirges, es scheint, als würdest du kurz danach auf den Sewan-See stoßen. (...) Hier, inmitten des ewigen Friedens des Universums die Erde, rund wie ein aufgeblähter Bauch. Ihr Nabel, der biblische Kaukasus, bebt, wirft sich hin und her, und auf die offene Wunde dieses Nabels wird immerzu Salz gestreut.' (Levon Khechoyan)

Was wissen wir über Armenien, das steinerne Land? Heimat des Kupfers und der Sonnenuhren, Schauplatz der Gärten von Semiramis, des antiken Weltwunders, und ältestes christliches Land, Schmelztiegel europäischer und vorderasiatischer Kulturen; aber auch politische Krisenregion, erschüttert durch wiederkehrende Erfahrungen von Fremdherrschaft, Vertreibung und Vernichtung, die ihren traurigen Höhepunkt im Genozid an der armenischen Bevölkerung zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts fand. Sprache und Literatur haben in Armenien seit jeher einen hohen Stellenwert; sie waren und sind untrennbar mit der wechselvollen und oft traumatischen Geschichte des Landes und der Menschen verwoben. Gegenwärtig erlebt die armenische Literatur einen neuen Aufschwung: Seit der Unabhängigkeit 1991 kommt eine neue Generation von Literaten ins Blickfeld, darunter viele Exilschriftsteller.

Zwei der jüngeren Autoren, Levon Khechoyan und Eduard Militonyan, möchten wir Ihnen an diesem Abend vorstellen (20 Uhr). Um das Bild abzurunden, zeigen wir anschließend (ca. 22 Uhr) die Dokumentation über den großen Filmemacher Sergei Paradjanov. Der 'Regisseur der Schatten vergessener Ahnen' gilt als Provokateur und Exzentriker, der im Film wie im eigenen Leben die Ästhetik zum obersten Prinzip erhob. Bereits ab 18 Uhr haben Sie die Möglichkeit, sich Paradjanovs Meisterwerk 'Die Farbe des Granatapfels' anzusehen. 

Levon Khechoyan, geboren 1955 in Georgien, lebt seit den 1980ern in Armenien. Er schreibt für verschiedene nationale und internationale Zeitungen und Magazine; seine Erzählbände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Eduard Militonyan, 1952 in Armenien geboren, hat bislang 29, teils mit Preisen ausgezeichnete Bücher verfaßt, darunter Lyrik, Prosa und Literatur für Kinder. Maler u. Schriftsteller. 

Veranstalter: prolit

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