Veranstaltungen

18.02.2019 (Montag) 19:30

Stefan Weidner - Jenseits des Westens

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Wir waren es gewohnt, dass Europa und Nordamerika die Welt dominieren. In Zeiten der Globalisierung melden nun andere Großmächte politische, wirtschaftliche und kulturelle Ansprüche an und stellen die „westliche“ Weltdeutung in Frage.

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18.02.2019 (Montag) 19:30
Stefan Weidner - Jenseits des Westens
26.02.2019 (Dienstag) 19:30

Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Immer wieder führen seine Wege durch die Großstadt den Erzähler in Leopold Federmairs „Tokyo Fragmente“ an einen bestimmten Ort: Eine winzige Bar in einem unauffälligen Stadtteil, die für ihn zur „nächtlichen Universität“ wird.

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26.02.2019 (Dienstag) 19:30
Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Maria Stepanova - Nach dem Gedächtnis

27.11.2018 (19:30)

Ort: Literaturhaus

Lesung & Gespräch (russisch/deutsch)

Moderation und Übersetzung: Eva Hausbacher (Fachbereich Slawistik)

Im Zentrum von Maria Stepanovas Roman steht eine weitverzweigte jüdisch-russisch-europäische Familie von Ärzten, Architekten, Bibliothekaren, Buchhaltern und Ingenieuren, die in unzivilisierten, gewaltgeprägten Zeiten ein stilles, unspektakuläres Leben führen wollten. Liebesgeschichten und Reiseberichte, Reflexionen über Fotografie, Erinnerung und Trauma verbindet die Autorin zu einer spannungsvollen essayistischen Erzählung und zu einem Panorama einer Epoche.  

Maria Stepanova durchmisst einen Gedächtnisraum, in dem die Linien des privaten Lebens haarscharf an den Abbruchkanten der Epochenlandschaft entlangführen. Sie sichtet Dinge aus „der Bibliothek einer anderen, untergegangenen visuellen Kultur“, hinterlassen von Menschen, die sich wenig Mühe gaben, aufzufallen: „Bei allen anderen bestand die Familie aus Teilnehmern der Geschichte, bei mir nur aus ihren Untermietern“. Prädestiniert, Opfer von Verfolgung und Repressionen zu werden, haben alle ihre Verwandten es geschafft, die Schrecken des 20. Jahrhundert zu überleben. Der Frage, wie das möglich war, geht Stepanova in ihrem unvergleichlichen Buch nach.

„Maria Stepanova hat die Toten zu ihren Mitautoren gemacht. Das Ergebnis ist ein Buch, wie man es auf Russisch zuvor nicht kannte – und das in anderen Sprachen seinesgleichen sucht.“ (Novaja Gazeta)

Maria Stepanova, geboren 1972 in Moskau, ist Lyrikerin, Essayistin und Journalistin und eine der markantesten Gestalten des gegenwärtigen literarischen Lebens in Russland. „Nach dem Gedächtnis“ ist in der Übersetzung von Olga Radetzkaja im Suhrkamp Verlag erschienen.

in Kooperation mit dem Fachbereich Slawistik der Universität Salzburg

 

Foto: Valery Shibanov / Suhrkamp Verlag

Impressionen

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