Veranstaltungen

22.01.2018 (Montag) 19:30

Catalin Florescu - Der Nabel der Welt

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Die Welt zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd, ist in Bewegung, in einem prekären Austausch. Florescus Erzählungen vollziehen diese Bewegung nach und erfassen mit den Mitteln exaktester Phantasie die Brennpunkte und die Dynamiken unserer Gegenwart.  

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22.01.2018 (Montag) 19:30
Catalin Florescu - Der Nabel der Welt
22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

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22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Marius Grzebalski - Graffiti

03.12.2001

MARIUS GRZEBALSKI
GRAFFITI

Lesung & Gespräch (polnisch/deutsch)

Literaturhaus 

Zwischen Nähe und Distanz, schonungslos sinnlicher Konkretheit und surrealer Poesie bewegen sich die Gedichte Mariusz Grzebalskis, die gerichtet sind gegen die Gewöhnungen des Sehens genauso wie gegen einen kalkulierten Stil. Sinnbezüge lösen sich auf, verbinden sich zu neuen Bedeutungen, zerstreuen die Bilder, den Blick. In sprödem, lakonischem Ton wird da Alltägliches neben existentielle Fragen gestellt, werden elementare Situationen durchkreuzt vom Trivialen, „angenehm verletzen diese schmutzigen Bilder unsere Augen“. Antworten geben diese Gedichte nicht, sie haben kein Zentrum, bündeln keinen Sinn, sondern treiben ins Offene, Leere, wollen haltlos bleiben und vorläufig: „Und doch wird die wichtigste Metapher / zuletzt kommen, wie der Tod.“

Mariusz Grzebalski, geboren 1969 in Polen, Studium der Philosophie und Polonistik; Briefträger, Museumswärter, Gerichtsprotokollant, Mitarbeiter bei verschiedenen Verlagen und Literaturzeitschriften (u.a. langjähriger Chefredakteur von Nowy Nurt (Neue Strömung).Veröffentlichungen: Negatyw (Negativ), 1994 (Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres), Ulica Gnostycka (Gnostische Straße), 1997 (Polnischer Verleger-Preis) und Drugie Dotkniecie (Zweite Berührung), 2001. Der erste deutschsprachige Band von Mariusz Grzebalski ist in der Edition Korrespondenzen erschienen, übersetzt von Doreen Daume.

Büchertisch: Rupertus Buchhandlung

Veranstalter: prolit

 

Impressionen

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