Veranstaltungen

13.11.2018 (Dienstag) 19:30

Luljeta Lleshanaku - Warten auf ein Gedicht

Lesung & Gespräch
Ort: Stadt:Bibliothek, Panoramabar

Die albanische Dichterin Luljeta Lleshanaku gehört der ersten „nach-totalitären“ Generation von albanischen Lyrikern an, die den in der Kunst bis Anfang der 90er Jahre erzwungenen sozialistischen Realismus hinter sich gelassen und die albanische Lyrik von Grund auf erneuert haben.

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13.11.2018 (Dienstag) 19:30
Luljeta Lleshanaku - Warten auf ein Gedicht
15.11.2018 (Donnerstag) 17:15

Lev Rubinštejn, Roman Osminkin

Lesungen & Gespräch
Ort: Literaturhaus

In der russischen Kunst wurden im 20. und 21. Jahrhundert nicht allein die Grenzen zwischen den Kunstsparten, sondern auch diejenigen zwischen Kunst und Leben wiederholt in Frage gestellt. 

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15.11.2018 (Donnerstag) 17:15
Lev Rubinštejn, Roman Osminkin

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Maxim Kantor - Rotes Licht

24.10.2018 (19:30)

Ort: Literaturhaus

Lesung & Gespräch (russisch/deutsch)

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen. Am Beginn des Romans endet das Leben des Protagonisten Solomon Richter:

„Der Held dieses Buches liegt im Sterben, so wie Europa und die Demokratie. Mit der Demokratie ging es schon mehrmals zu Ende: in Athen, Florenz, Weimar. Europa war ein Sterben und Wiederauferstehen – für einen Menschen aber, der nur ein Leben hat, wiegt der Tod schwer.“

Das Leben Solomon Richters und seiner Familie knüpft Maxim Kantor eng an seine eigene Familiengeschichte. Der Roman „Rotes Licht“ deckt die Relativität sowohl historischer wie persönlicher Wahrheit auf und liefert eine „desillusionierende Analyse der Verflechtung von Demokratie und Totalitarismus, Mythos und Utopie“ (Deutschlandfunk Kultur).

Maxim Kantor, geb. 1957 in Moskau, studierte dort am Polygraphischen Institut. 1983 gründete er die unabhängige Künstlergruppe „Krasny Dom“, die mit Ein-Tages-Ausstellungen im Untergrund bekannt wurde. Seit seiner Ausstellung auf der Biennale in Venedig 1997 gehört er zu den international renommiertesten russischen Künstlern. Er lebt und arbeitet auf der Ile de Ré, in Berlin und Oxford.

(in Kooperation mit dem Fachbereich Slawistik und dem Literaturforum Leselampe)

Impressionen

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