Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Nellja Veremej - Berlin liegt im Osten

17.06.2013

NELLJA VEREMEJ
BERLIN LIEGT IM OSTEN

Lesung & Gespräch  

Galerie Untersberger-Kerschbaumer, 

Wolf-Dietrich-Straße 4a

„Die Entfernungen waren riesig, Umzüge ultimativ. Es gab keine Rückkehr in die verlassenen Orte, daher waren sie auch schnell mit Efeu und Moos überwuchert. Die Konturen und Farben schmolzen dahin, bis die Erinnerung an das Städtchen nur noch aus ein paar grauen Aufnahmen bestand. ... Die einst in die Linse einer Zenit-Kamera geratenen Details sind die einzigen Beweise, dass Kema überhaupt existiert hat. Es war eine kleine Siedlung am Rand des endlosen, verschneiten Imperiums, und für dieses Städtchen habe ich meinen ganzen Vorrat an Heimweh verbraucht.“

Vom kaukasischen Städtchen über Leningrad bis nach Berlin führt der erste Roman von Nellja Veremej. Dieses Berlin aber ist keineswegs Endpunkt des Erzählten, sondern vielmehr Anlass zur Erinnerung und zum Erzählen: von Kindheiten in der ehemaligen Sowjetunion, von den städtischen Enklaven russischer Migranten, von den Biografien der Menschen im Altenheim, in dem die Ich-Erzählerin arbeitet. Neben dem aberwitzigen, fast surrealen Osten, den dieser Roman entwirft, gibt es aber auch ein Deutschland, in dem die Erzählerin anzukommen versucht. Ihre Bewegung durch Zeiten und Räume lässt ein vielschichtiges Panorama entstehen, in dem sich Geschichten und Geschichte verbinden.

 

Eintritt: 8/6/4 Euro

Büchertisch: Rupertus Buchhandlung

Veranstalter: prolit

 

Foto: Jung und Jung

 

 

Impressionen

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