Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Olga Martynova - Sogar Papageien überleben uns

02.09.2012

OLGA MARTYNOVA

SOGAR PAPAGEIEN ÜBERLEBEN UNS

Lesung & Gespräch

Einführung und Gespräch: Eva Hausbacher

„Was weiß ich noch von diesem Winter? Es war nicht mehr viel übrig von der Substanz der uns vertrauten Zeit. Sie wurde flüssig. Sie wurde spärlich. Man konnte sehen, dass sie fast alle war. Die runde abgeschlossene Welt, in die ich geboren war, flog wie ein Luftballon fort.“

Olga Martynova, bekannt als Lyrikerin und Essayistin, führt in ihrem ersten – auf Deutsch geschriebenen – Roman „Sogar Papageien überleben uns“ die Arbeit des Erinnerns und des Gedächtnisses vor. Assoziativ bewegt sich ihr Buch durch die Zeiten, durch Vorder- und Hinteransichten der Welt, durch die vielen Aspekte von Wirklichkeit. Wir lesen darin von der russischen literarischen Avantgarde ebenso wie von Hippies und Landkommunen in Innerasien, wir begleiten die Protagonisten auf Reisen nach Sibirien und in ein buddhistisches Kloster, und wir folgen Martynovas präziser und facettenreicher Sicht auf Deutschland.

Die Vergangenheit ist nicht vergangen - wenigstens nicht in diesem Roman, der ein ganzes Jahrhundert sowjetischer Geschichte Revue passieren lässt und ihren Revolutionen, ihren Brüchen und Widersprüchen genauso nachspürt wie ihrer Wandelbarkeit. 

Olga Martynova, 1962 geboren, in Leningrad aufgewachsen. Studierte russische Sprache und Literatur; lebt seit 1991 in Deutschland. Sie schreibt Lyrik auf russisch und Prosa auf deutsch. Veröffentlichungen u.a. „Brief an die Zypressen“ (Gedichte, 2001), „Wer schenkt was wem“ (Essays, 2003), „Rom liegt irgendwo in Russland“ (Gedichte, 2006), „In der Zugluft Europas“ (Gedichte, 2009). Ihr erster Roman „Sogar Papageien überleben uns“ ist 2010 im Droschl Verlag erschienen. 

In Kooperation mit: Literaturforum Leselampe, Fachbereich Slawistik

Impressionen

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