Veranstaltungen

05.11.2019 (Dienstag) 19:30

Drago Jancar - Wenn die Liebe ruht

Lesung & Gespräch (slowenisch/deutsch)
Literaturhaus

Stilistisch brillant lotet Jancar in seinem preisgekrönten Roman große Themen aus: wie weit wir bereit sind zu gehen und was es heißt, zu lieben in Zeiten des Kriegs.

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05.11.2019 (Dienstag) 19:30
Drago Jancar - Wenn die Liebe ruht
12.11.2019 (Dienstag) 19:30

Bachtyar Ali - Perwanas Abend

Lesung & Gespräch (kurdisch/deutsch)
Literaturhaus

Der Roman des in Deutschland lebenden kurdischen Autors Bachtyar Ali ist eine große orientalische Erzählung und zugleich eine politische Parabel von größter Aktualität...

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12.11.2019 (Dienstag) 19:30
Bachtyar Ali - Perwanas Abend
14.11.2019 (Donnerstag) 19:30

Mircea Cartarescu: Solenoid

Lesung & Gespräch (rumänisch/deutsch)
Literaturhaus

Genial, verrückt, groß: Mit seinem monumentalen Roman um die Phantasiemaschine Solenoid schreibt sich Mircea Cartarescu endgültig in die Reihe der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart ein.

 

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14.11.2019 (Donnerstag) 19:30
Mircea Cartarescu: Solenoid
18.11.2019 (Montag) 19:30

Katerina Poladjan - Hier sind Löwen

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Dramaturgisch klug verbindet die Autorin in ihrem Roman die Geschichte des Genozids an den Armeniern mit jener einer privaten Krise und die Rekonstruktion historischen Geschehens mit den Möglichkeiten der Fiktion.

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18.11.2019 (Montag) 19:30
Katerina Poladjan - Hier sind Löwen
20.11.2019 (Mittwoch) 19:30

Christoph W. Bauer - Niemandskinder

Lesung & Gespräch
Ort: Stadt:Bibliothek / Panoramabar

Niemandskindern ganz unterschiedlicher Art spürt Christoph W. Bauer in seinem Roman nach – verdrängt aus der Ordnung der Welt, gebunden an eine fremde Vergangenheit, vergessen für eine lebenswerte Zukunft.

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20.11.2019 (Mittwoch) 19:30
Christoph W. Bauer - Niemandskinder

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Olga Tokarczuk - Unrast

19.03.2009

OLGA TOKARCZUK
UNRAST

Lesung & Gespräch (polnisch/deutsch)

Eine Frau und ihr kleiner Sohn verschwinden auf mysteriöse Weise während des Urlaubs. Eine orthodoxe Sekte will durch ständige Bewegung dem Teufel entkommen. Die Ich-Erzählerin ist auf permanenter Wanderschaft. In ihrem jüngsten Buch „Unrast“ beschäftigt sich Olga Tokarczuk, „die begabteste Erzählerin der jungen polnischen Generation“ (Süddeutsche Zeitung), mit der Reiselust und dem Nomadentum des modernen Menschen.

Ihre Figuren sind Getriebene, Flüchtende vor der Starrheit der Zuordnung, der Verwurzelung, rastlos auf der Suche nach einer immateriellen Heimat. „Die Reise ist wohl die größtmögliche Annäherung an das, was unsere moderne Welt zu sein scheint: Bewegung und Instabilität. Jede Epoche sieht sich versucht, den Zustand des zeitgenössischen Menschen mit irgendeinem schlauen Wort zu beschreiben. Mir scheint, dass für unsere Zeit ‚Unrast’ ein solches Wort sein könnte.“ (Olga Tokarczuk) Deutschsprachige Lesung: Petra Nagenkögel.  Einführung, Moderation, und Übersetzung: Anna Artwinska und Anja Tippner. In Kooperation mit dem Salzburger Literaturforum Leselampe.

Olga Tokarczuk, geboren 1962, studierte in Warschau Psychologie, lebt als freie Schriftstellerin in einem kleinen Dorf in Südpolen und hat einen kleinen Verlag. In deutscher Sprache erschienen zuletzt die Bücher „Spiel auf vielen Trommeln“ (2001), „Anna in den Katakomben“ (2007) und im Schöffling Verlag „Unrast“ (2009) in der Übersetzung von Esther Kinsky.

Impressionen

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