Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Robert Hasz - Im Garten des Diogenes

15.12.1999

ROBERT HASZ

IM GARTEN DES DIOGENES

Lesung & Gespräche (ungarisch/deutsch)

Geflüchtet vor und aus dem Krieg in Jugoslawien, zieht der Ich-Erzähler mit seiner Familie nach Ungarn, in ein Neubauviertel an den Rand einer Kleinstadt. Nicht das erwartete neue Leben, sondern zunehmende Lethargie und das Gefühl von Entwurzelung und Heimatlosigkeit bestimmen dort sein Leben. Wirklich aufgehoben fühlt er sich nur in den verrotteten Lagerschuppen der benachbarten Fabriksruine, in der drei Clochards Unterschlupf gefunden haben und sich vorbereiten auf das Ende der Welt. Mehr und mehr bricht das Unheimliche und Phantastische ein in den Alltag des Erzählers, mehr und mehr verschwindet dieser aus seiner Gegenwart, um anzukommen im Traum einer anderen Welt. Um die Flucht aus der Zeit, um Heimat und Fremde, Realität und Phantasie und um Sehen und Blindheit geht es in diesem märchenhaft-poetischen Romanerstling von Robert Hasz. „Was mich am meisten interessiert, ist der Mensch selbst und seine geschichtliche Rolle. Anders formuliert, der dem Materiellen verfallene Mensch und sein Verhältnis zur Welt jenseits der Erfahrung ist das, was mich wirklich beschäftigt.“ 
 
Robert Hasz, 1964 in Doroszlon (Vojvodina) als Angehöriger der ungarischen Minderheit geboren, studierte in Novi Sad Literaturwissenschaft. Emigrierte 1991 nach Ungarn, lebt in Szeged. 1995 erschien sein Novellenband „Die Insel der Strohhunde“, sein erster Roman „Der Garten des Diogenes“ erschien 1999 im Rowohlt-Verlag.

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