Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Selim Özdogan - Wozu Heimat, ich wohne zur Miete

04.04.2017 (19:30)

SELIM ÖZDOGAN
WOZU HEIMAT, ICH WOHNE ZUR MIETE

Lesung & Gespräch  

Vergnüglich zu lesen und dennoch von großer Ernsthaftigkeit ist der neue Roman von Selim Özdogan. „Wozu Heimat, ich wohne zur Miete“ greift mit provokanter Klugheit die bestimmenden Themen unserer Gegenwart auf.

Krishna Mustafa, der Protagonist des Romans, dessen Mutter sich auf der Rückreise aus dem Hippieparadies Indien in einem Istanbuler Puddingshop in seinen Vater verliebt, ist Deutscher und Türke, jedenfalls sagen das seine beiden Reisepässe. In der Türkei geboren und in Deutschland aufgewachsen, ist er mit zwei kulturellen Systemen bestens vertraut, solange bis seine Freundin ihn verlässt, weil er angeblich seine Identität noch nicht gefunden habe. Auf der Suche nach dieser tauscht Krishna mit seinem türkischen Cousin den Wohnort und fährt nach Istanbul. Ein Road-Movie, das nationale Stereotypien auf den Prüfstand stellt und die Bilder durchquert, die man sich von den jeweils „Anderen“ macht.

„Man kann auch lachend ernsthaft sein. Selim Özdogan jedenfalls kann: Migration, Integration, Identität zwischen Deutschland und Türkei – so cool, poetisch und unterhaltsam hat davon noch niemand erzählt“, sagt der Filmregisseur Fatih Akin über diesen Roman.

 Eintritt: frei

Veranstalter: prolit

 

Impressionen

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