Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Akli Kebaili, Mohamed Magani, Habib Tengour

19.06.1998

AKLI KEBAILI, MOHAMED MAGANI, HABIB TENGOUR
LITERATUR AUS DEM MAGHREB

Lesungen & Gespräch (französisch/deutsch)

Nach einer Einleitung der Maghreb-Expertin Regina Keil lesen die algerischen Schriftsteller Mohamed Magani und Habib Tengour auf Französisch, anschließend stehen sie für ein Gespräch zur Verfügung. Der algerische Schrifsteller Mohomad Magani lebt seit drei Jahren im deutschen Exil. Im Verlag Donata Kinzelbach erschien gerade sein Algerien-Roman „Die Ästhetik des Metzgers“, der an diesem Abend erstmals in Österreich vorgestellt wird. Die Neue Rundschau schrieb über Maganis Roman: „Das Buch ist so angelegt, daß man an jeder beliebigen Stelle zu lesen beginnen kann: Anfang, Mitte und Ende sind nur mehr Spielformen einer gewaltvollen und zugleich utopischen Geschichte, deren Glück in einem immer neu anhebenden Erzählen verborgen liegt.“
Habib Tengour veröffentlichte 1993 im Verlag Beck & Glückler seinen vierten Roman und ersten in deutscher Sprache: „Die Bogenprobe“ (aus dem Französischen von Regina Keil). Ein Student in Algier, der wegen der drängenden Wohnungsnot mit seinem Freund in einem Badehaus nächtigt, erzählt vom Leben im Chaos der verkommenden Großstadt, von Träumen und Hoffnungen, von Erfahrungen und (Miß)Erfolgen. Aus seiner sprudelnden Suada, satirisch und mit schwarzem Humor, aber auch poesievoll und bilderreich, entsteht ein Bild von der Stimmung der algerischen Jugend in den 80er Jahren, ein Soziogramm der Gesellschaft. „Wie selten in der Literatur aus der islamischen Welt findet sich bei Tengour eine Kritik an den Grundfesten der Religion.“ (Neue Zürcher Zeitung) 
 
In Kooperation mit Verein Literaturhaus
 
 

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