Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Bachtyar Ali - Der letzte Granatapfel

18.10.2016 (19:30)

Bachtyar Ali - Der letzte Granatapfel

Lesung & Gespräch (kurdisch/deutsch)

„Einundzwanzig Jahre lang hatte ich dem Sand zugehört. Einundzwanzig Jahre lang zählte ich zu den gefährlichsten Gefangenen der Nation. Abgeschnürt von der Welt, am fernen Ende des Landes, an einem Ort, wo sogar Gott die Menschen vergisst, wo das Leben endet und das Sterben beginnt, in einer Gegend in den Farben eines unbewohnten Planeten.“

Der Roman des in Deutschland lebenden kurdischen Autors Bachtyar Ali ist eine große orientalische Erzählung und zugleich eine politische Parabel von größter Aktualität: An Bord eines Flüchtlingsbootes erzählt Muzafari Subhdam seine Geschichte. Selbst ein hochrangiger Peschmerga, rettete er dem legendären kurdischen Revolutionsführer einst das Leben, als sie von Truppen des Regimes umstellt waren. Und geriet dabei in 21-jährige Gefangenschaft, mitten in der Wüste. Wieder in Freiheit, begibt er sich auf eine Reise durch das, was aus seinem Land geworden ist. Eine Reise durch Geschichten, Geheimnisse, Erinnerungen und Verluste. Eine Reise auf der Suche nach seinem verschollenen Sohn. Und eine Reise, die ihn schließlich auf den Weg führt, den Tausende vor ihm genommen haben: übers Mittelmeer in den Westen.

Bachtyar Ali wurde 1966 in Sulaimaniya im Nordirak geboren. 1983 geriet er durch sein politisches Engagement in Konflikt mit der Diktatur Saddam Husseins. Er brach sein Geologiestudium ab, um sich der Poesie zu widmen. Sein erster Gedichtband Gunah w Karnaval (Sünde und Karneval) erschien 1992. Sein Werk umfasst Romane, Gedichte und Essays. Er lebt seit Mitte der Neunzigerjahre in Deutschland.

Eintritt: 8/6/4 Euro

Veranstalter: prolit, Südwind, Plattform f. Menschenrechte

 

Impressionen

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