Veranstaltungen

20.06.2018 (Mittwoch) 19:00

Ulrich Brand - Imperiale Lebensweise

Vortrag & Diskussion 
Ort: Unipark Nonntal, HS Anna Bahr-Mildenburg

Erzabt-Klotz-Straße 1

Das Buch bietet eine grundlegende analytische Zusammenschau der Ursachen, der vielfältigen Aspekte und Widersprüche „imperialer Lebensweise“, es beleuchtet ihre zerstörerischen Dynamiken und legt eindringlich dar, dass es umfassende sozial-ökologische Transformationen braucht, um alternative Perspektiven einer „solidarischen Lebensweise“ lebbar werden zu lassen. 

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20.06.2018 (Mittwoch) 19:00
Ulrich Brand - Imperiale Lebensweise

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Georges Anglade - Das Lachen Haitis

27.10.2009

GEORGES ANGLADE
DAS LACHEN HAITIS

Lesung & Gespräch (französisch/deutsch)

Georges Anglades neues Buch „Das Lachen Haitis“ ist eine Sammlung von 90 kurzen, schlaglichtartigen Erzählungen (Lodyans), die ein dichtes Bild haitianischer Lebensart zeichnen. Die Lodyans („L’audience“) ist das spezifisch haitianische Erzählgenre der afrikanischen Ahnen, entstanden auf den Zuckerrohrplantagen von Saint-Domingue.

Der Hauptcharakterzug der Lodyans ist die Miniatur, die kunstvolle Verdichtung, durch die jede der Lodyans, jede Episode einen gedrängten Abriss von Kultur und Geschichte des haitianischen Staates enthält. Dass diese Geschichte stets auch von Lachen begleitet ist, liegt an dem zweiten Hauptmerkmal der Lodyans, dem Humor. Das Ergebnis ist ein Mosaik Haitis im zwanzigsten Jahrhundert voll hintergründigem Witz, das dem Leser eine terra incognita direkt neben den Urlaubsstränden der Dominikanischen Republik erschließt.

„Anglades Stil ist voller Licht und Charme, und er zeigt sich als Meister der Beschreibung und genauester Beobachtung. ‚Das Lachen Haitis’ zu lesen, rührt an die tiefsten Gründe und Abgründe des Menschlichen und Allzumenschlichen.“ (Lutz Bunk, Deutschlandradio).

Georges Anglade, geboren und aufgewachsen in der haitianischen Provinz, studierte an der Ecole Normale Supérieure von Port-au-Prince und in Strasburg. Als Politiker brachte ihm seine Gegnerschaft zur Duvalier-Diktatur 1974 einen Gefängnisaufenthalt ein und zwang ihn zwei Mal ins Exil. Unter dem Präsidenten Préval bekleidete der Autor von „La chance qui passe“ („Die Chance ist da“), dem Manifest der Demokratiebewegung, kurzzeitig ein Ministeramt. Als Kolumnist der haitianischen Zeitung „Le Nouvelliste“ und als Schriftsteller entdeckte er das Genre der lodyans wieder. Veröffentlichungen u.a.: „Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt“.

Impressionen

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