Veranstaltungen

26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich
05.03.2018 (Montag) 19:30

Nava Ebrahimi - Sechzehn Wörter

Lesung und Gespräch 
Ort: Stadt:Bibliothek Salzburg / Panorama-Bar

Mit Witz und Lakonie durchquert dieser Roman die kulturellen Traditionen des Iran, er umkreist Fragen von Sprache und Identität und zeichnet auf so kluge wie vergnügliche Weise den Blick der Einen auf die Anderen nach, wobei jeweils wechselt, wer die Einen und wer die Anderen sind. 

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05.03.2018 (Montag) 19:30
Nava Ebrahimi - Sechzehn Wörter

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Georges Anglade - Das Lachen Haitis

27.10.2009

GEORGES ANGLADE
DAS LACHEN HAITIS

Lesung & Gespräch (französisch/deutsch)

Georges Anglades neues Buch „Das Lachen Haitis“ ist eine Sammlung von 90 kurzen, schlaglichtartigen Erzählungen (Lodyans), die ein dichtes Bild haitianischer Lebensart zeichnen. Die Lodyans („L’audience“) ist das spezifisch haitianische Erzählgenre der afrikanischen Ahnen, entstanden auf den Zuckerrohrplantagen von Saint-Domingue.

Der Hauptcharakterzug der Lodyans ist die Miniatur, die kunstvolle Verdichtung, durch die jede der Lodyans, jede Episode einen gedrängten Abriss von Kultur und Geschichte des haitianischen Staates enthält. Dass diese Geschichte stets auch von Lachen begleitet ist, liegt an dem zweiten Hauptmerkmal der Lodyans, dem Humor. Das Ergebnis ist ein Mosaik Haitis im zwanzigsten Jahrhundert voll hintergründigem Witz, das dem Leser eine terra incognita direkt neben den Urlaubsstränden der Dominikanischen Republik erschließt.

„Anglades Stil ist voller Licht und Charme, und er zeigt sich als Meister der Beschreibung und genauester Beobachtung. ‚Das Lachen Haitis’ zu lesen, rührt an die tiefsten Gründe und Abgründe des Menschlichen und Allzumenschlichen.“ (Lutz Bunk, Deutschlandradio).

Georges Anglade, geboren und aufgewachsen in der haitianischen Provinz, studierte an der Ecole Normale Supérieure von Port-au-Prince und in Strasburg. Als Politiker brachte ihm seine Gegnerschaft zur Duvalier-Diktatur 1974 einen Gefängnisaufenthalt ein und zwang ihn zwei Mal ins Exil. Unter dem Präsidenten Préval bekleidete der Autor von „La chance qui passe“ („Die Chance ist da“), dem Manifest der Demokratiebewegung, kurzzeitig ein Ministeramt. Als Kolumnist der haitianischen Zeitung „Le Nouvelliste“ und als Schriftsteller entdeckte er das Genre der lodyans wieder. Veröffentlichungen u.a.: „Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt“.

Impressionen

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