Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Iman Humaidan - 50 Gramm Paradies

03.05.2017 (19:30)

Iman Humaidan
50 Gramm Paradies

Lesung & Gespräch (arabisch/deutsch)

Beirut, 1994. Es sind zehn Jahre vergangen, seit Maja den Libanon verlassen hat. Nun ist sie zurückgekommen, die Verheerungen des zu Ende gegangenen Bürgerkriegs sind überall sicht- und spürbar, nicht nur in den Straßen, sondern vor allem in den Seelen der Menschen. Bei Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm findet Maja zwischen Ruinen der Stadt einen abgewetzten Lederkoffer, dessen Inhalt – Briefe, Fotos, Tagebücher – ihr Leben auf den Kopf stellt. Majas Recherchen führen sie auf die Spur der syrischen Journalistin Nura, die, vom Geheimdienst verfolgt, Ende der 70er Jahre in den Libanon geflüchtet war.

Iman Humaidan zeichnet ein vielschichtiges Bild vom Leben während des libanesischen Bürgerkriegs und von der Zeit danach, sie beleuchtet die Verdrängung kollektiver wie persönlicher Schuld und die Schicksale der Minderheiten – Kurden, Armenier, Juden – in der multikonfessionellen Region.

Iman Humaidan, geboren 1956 in Ain Anub / Libanon, studierte Soziologie in Beirut. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unterrichtet sie an europäischen und amerikanischen Universitäten Arabisch und Kreatives Schreiben. Sie ist Präsidentin des libanesischen P.E.N.-Zentrums und lebt in Paris und Beirut. Ins Deutsche übersetzt sind ihre Romane „Wilde Maulbeeren“, „B wie Bleiben wie Beirut“, „Andere Leben“, alle erschienen im Lenos Verlag. 

Eintritt: frei

Veranstalter: prolit, Südwind, Friedensbüro

 

 

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