Veranstaltungen

22.01.2018 (Montag) 19:30

Catalin Florescu - Der Nabel der Welt

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Die Welt zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd, ist in Bewegung, in einem prekären Austausch. Florescus Erzählungen vollziehen diese Bewegung nach und erfassen mit den Mitteln exaktester Phantasie die Brennpunkte und die Dynamiken unserer Gegenwart.  

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22.01.2018 (Montag) 19:30
Catalin Florescu - Der Nabel der Welt
22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

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22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Iman Humaidan - 50 Gramm Paradies

03.05.2017 (19:30)

Iman Humaidan
50 Gramm Paradies

Lesung & Gespräch (arabisch/deutsch)

Beirut, 1994. Es sind zehn Jahre vergangen, seit Maja den Libanon verlassen hat. Nun ist sie zurückgekommen, die Verheerungen des zu Ende gegangenen Bürgerkriegs sind überall sicht- und spürbar, nicht nur in den Straßen, sondern vor allem in den Seelen der Menschen. Bei Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm findet Maja zwischen Ruinen der Stadt einen abgewetzten Lederkoffer, dessen Inhalt – Briefe, Fotos, Tagebücher – ihr Leben auf den Kopf stellt. Majas Recherchen führen sie auf die Spur der syrischen Journalistin Nura, die, vom Geheimdienst verfolgt, Ende der 70er Jahre in den Libanon geflüchtet war.

Iman Humaidan zeichnet ein vielschichtiges Bild vom Leben während des libanesischen Bürgerkriegs und von der Zeit danach, sie beleuchtet die Verdrängung kollektiver wie persönlicher Schuld und die Schicksale der Minderheiten – Kurden, Armenier, Juden – in der multikonfessionellen Region.

Iman Humaidan, geboren 1956 in Ain Anub / Libanon, studierte Soziologie in Beirut. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unterrichtet sie an europäischen und amerikanischen Universitäten Arabisch und Kreatives Schreiben. Sie ist Präsidentin des libanesischen P.E.N.-Zentrums und lebt in Paris und Beirut. Ins Deutsche übersetzt sind ihre Romane „Wilde Maulbeeren“, „B wie Bleiben wie Beirut“, „Andere Leben“, alle erschienen im Lenos Verlag. 

Eintritt: frei

Veranstalter: prolit, Südwind, Friedensbüro

 

 

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