Veranstaltungen

22.01.2018 (Montag) 19:30

Catalin Florescu - Der Nabel der Welt

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Die Welt zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd, ist in Bewegung, in einem prekären Austausch. Florescus Erzählungen vollziehen diese Bewegung nach und erfassen mit den Mitteln exaktester Phantasie die Brennpunkte und die Dynamiken unserer Gegenwart.  

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22.01.2018 (Montag) 19:30
Catalin Florescu - Der Nabel der Welt
22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

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22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Lesego Rampolokeng - The devil and the saint

12.10.1998

LESEGO RAMPOLOKENG
THE DEVIL AND THE SAINT

Literarische Rap-Performance

„Rap meint Sprache, meint den oralen Weg. Rap bannt die Worte nicht auf eine Seite. Rap ist Gefühl … Es ist die Sprache, die ich spreche. Sprache ist Power und Kommunikation … Mit Worten sprengt man Ordnungen.“ Aufgewachsen in Orlando West, einem der ältesten Townships Sowetos, aufgewachsen mit den Schüleraufständen der 70er Jahre und mit der Bewegung des Black Consciousness, hat Rampolokeng früh zur Sprache, zum Wort als Ausdruck wie als politischem Handeln gefunden, und schließlich zu seiner ganz eigenen subversiven poetischen Diktion. Ein city writer ist er, der seine Themen auf den Straßen findet und der den Reggae karibischer Dub-Poeten und die Raps aus den schwarzen Ghettos Amerikas ebenso verarbeitet hat wie die Straßenpoesie Sowotos und den Sprechgesang der seSotho Südafrikas. Politisch sind alle seine Texte, satirisch und sozialkritisch, ohne aber sich vereinnahmen zu lassen, eine literarische Provokation sind sie, die gewohnte Sichtweisen durchbricht – wider das Vergessen, wider die Oberflächlichkeit, wider den schönen Schein. 
 
Lesego Rampolokeng, geboren 1965 in Soweto, wo er als Lyriker, Sänger und Liedermacher lebt. Buchveröffentlichungen: Horns for Hondo (Johannisburg 1990) und Talking Rain (1993); CD: End Beginnings, Shifty Music 1993.
 
In Kooperation mit Südwind, SAG

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