Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

Weiterlesen …

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

Weiterlesen …

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Lesego Rampolokeng - The devil and the saint

12.10.1998

LESEGO RAMPOLOKENG
THE DEVIL AND THE SAINT

Literarische Rap-Performance

„Rap meint Sprache, meint den oralen Weg. Rap bannt die Worte nicht auf eine Seite. Rap ist Gefühl … Es ist die Sprache, die ich spreche. Sprache ist Power und Kommunikation … Mit Worten sprengt man Ordnungen.“ Aufgewachsen in Orlando West, einem der ältesten Townships Sowetos, aufgewachsen mit den Schüleraufständen der 70er Jahre und mit der Bewegung des Black Consciousness, hat Rampolokeng früh zur Sprache, zum Wort als Ausdruck wie als politischem Handeln gefunden, und schließlich zu seiner ganz eigenen subversiven poetischen Diktion. Ein city writer ist er, der seine Themen auf den Straßen findet und der den Reggae karibischer Dub-Poeten und die Raps aus den schwarzen Ghettos Amerikas ebenso verarbeitet hat wie die Straßenpoesie Sowotos und den Sprechgesang der seSotho Südafrikas. Politisch sind alle seine Texte, satirisch und sozialkritisch, ohne aber sich vereinnahmen zu lassen, eine literarische Provokation sind sie, die gewohnte Sichtweisen durchbricht – wider das Vergessen, wider die Oberflächlichkeit, wider den schönen Schein. 
 
Lesego Rampolokeng, geboren 1965 in Soweto, wo er als Lyriker, Sänger und Liedermacher lebt. Buchveröffentlichungen: Horns for Hondo (Johannisburg 1990) und Talking Rain (1993); CD: End Beginnings, Shifty Music 1993.
 
In Kooperation mit Südwind, SAG

Zurück