Veranstaltungen

26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich
05.03.2018 (Montag) 19:30

Nava Ebrahimi - Sechzehn Wörter

Lesung und Gespräch 
Ort: Stadt:Bibliothek Salzburg / Panorama-Bar

Mit Witz und Lakonie durchquert dieser Roman die kulturellen Traditionen des Iran, er umkreist Fragen von Sprache und Identität und zeichnet auf so kluge wie vergnügliche Weise den Blick der Einen auf die Anderen nach, wobei jeweils wechselt, wer die Einen und wer die Anderen sind. 

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05.03.2018 (Montag) 19:30
Nava Ebrahimi - Sechzehn Wörter

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Samantha Schweblin - Das Gift

02.05.2016 (19:30)

SAMANTA SCHWEBLIN

DAS GIFT

Lesung & Gespräch (argent. Spanisch/deutsch)

Übersetzung: Birgit Calix-Pflüger


Mit ihren drei Erzählbänden hat die argentinische Autorin und Filmwissenschafterin Samanta Schweblin Furore gemacht, sie wurde mehrfach dafür ausgezeichnet. Nun ist ihr erster Roman zu lesen, der wie zuvor schon die Erzählungen durch seine Rätselhaftigkeit und die Vermischung der Grenzen zwischen Realem und Phantastischem besticht.


Irgendwo in der Weite der argentinischen Pampa trinkt ein Pferd vergiftetes Wasser, es stirbt. Der kleine Junge David, der mit dem Pferd in Kontakt gekommen ist, kann gerade noch gerettet werden, ist seither aber nicht mehr derselbe. Im Wechsel von Dialog, Träumen und flirrenden Wahrnehmungen rekonstruiert der Roman eine rätselhafte Geschichte, ohne sie zur Gänze aufzulösen.


An die Filme David Lynchs erinnernd, bewegt dieser Roman sich raffiniert zwischen halluzinatorischen Bildern, die eine untergründig sich verdichtende Atmosphäre der Unheimlichkeit entstehen lassen. Hintergrund dafür sind allerdings harte Realitäten wie zum Beispiel der Einsatz von Pestiziden und Giften in der argentinischen Landwirtschaft, die hier in Romanform eine aberwitzige Welt entstehen lassen, die in traumähnlicher Schärfe die unsere spiegelt.


„Sie hat Geschichten zu erzählen. Sie hat Rhythmus. Sie hat Poesie. (...)  Sie hat einen einzigartigen Blick auf die Dinge.“ (Le Monde)


Samanta Schweblin, geboren 1978 in Buenos Aires geboren, studierte Filmwissenschaft, lebt als freie Autorin in Berlin. Für ihren Erzählungsband Die Wahrheit über die Zukunft erhielt sie 2008 den Premio Casa de las Américas sowie den Juan-Rulfo-Preis, für den soeben in spanischer Sprache erschienenen Band Siete casa vacías erhielt sie den Premio de narrativa breve Rivera del Duero de España. Das Gift ist ihr erster Roman, er erscheint in über zwanzig Ländern.


Eintritt: 8/6/4 Euro
Veranstalter: prolit

Foto: Suhrkamp Verlag

Impressionen

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