Veranstaltungen

18.01.2018 (Donnerstag) 19:30

Malgorzata Bogaczyk, Otto Neumaier - Outsider Art

Buchpräsentation und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Das Buch bietet eine transdisziplinäre Perspektive der „Outsider Art“ an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis.Anhand von konkreten  Beispielen aus den Bereichen Literatur, Tanz  und bildender Kunst werden uns die Herausgeber des Bandes „Outsider Art“ unter den Aspekten ihrer ästhetischen wie sozialen Bedeutung näherbringen.

 

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22.01.2018 (Montag) 19:30

Catalin Florescu - Der Nabel der Welt

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Die Welt zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd, ist in Bewegung, in einem prekären Austausch. Florescus Erzählungen vollziehen diese Bewegung nach und erfassen mit den Mitteln exaktester Phantasie die Brennpunkte und die Dynamiken unserer Gegenwart.  

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22.01.2018 (Montag) 19:30
Catalin Florescu - Der Nabel der Welt

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Samantha Schweblin - Das Gift

02.05.2016 (19:30)

SAMANTA SCHWEBLIN

DAS GIFT

Lesung & Gespräch (argent. Spanisch/deutsch)

Übersetzung: Birgit Calix-Pflüger


Mit ihren drei Erzählbänden hat die argentinische Autorin und Filmwissenschafterin Samanta Schweblin Furore gemacht, sie wurde mehrfach dafür ausgezeichnet. Nun ist ihr erster Roman zu lesen, der wie zuvor schon die Erzählungen durch seine Rätselhaftigkeit und die Vermischung der Grenzen zwischen Realem und Phantastischem besticht.


Irgendwo in der Weite der argentinischen Pampa trinkt ein Pferd vergiftetes Wasser, es stirbt. Der kleine Junge David, der mit dem Pferd in Kontakt gekommen ist, kann gerade noch gerettet werden, ist seither aber nicht mehr derselbe. Im Wechsel von Dialog, Träumen und flirrenden Wahrnehmungen rekonstruiert der Roman eine rätselhafte Geschichte, ohne sie zur Gänze aufzulösen.


An die Filme David Lynchs erinnernd, bewegt dieser Roman sich raffiniert zwischen halluzinatorischen Bildern, die eine untergründig sich verdichtende Atmosphäre der Unheimlichkeit entstehen lassen. Hintergrund dafür sind allerdings harte Realitäten wie zum Beispiel der Einsatz von Pestiziden und Giften in der argentinischen Landwirtschaft, die hier in Romanform eine aberwitzige Welt entstehen lassen, die in traumähnlicher Schärfe die unsere spiegelt.


„Sie hat Geschichten zu erzählen. Sie hat Rhythmus. Sie hat Poesie. (...)  Sie hat einen einzigartigen Blick auf die Dinge.“ (Le Monde)


Samanta Schweblin, geboren 1978 in Buenos Aires geboren, studierte Filmwissenschaft, lebt als freie Autorin in Berlin. Für ihren Erzählungsband Die Wahrheit über die Zukunft erhielt sie 2008 den Premio Casa de las Américas sowie den Juan-Rulfo-Preis, für den soeben in spanischer Sprache erschienenen Band Siete casa vacías erhielt sie den Premio de narrativa breve Rivera del Duero de España. Das Gift ist ihr erster Roman, er erscheint in über zwanzig Ländern.


Eintritt: 8/6/4 Euro
Veranstalter: prolit

Foto: Suhrkamp Verlag

Impressionen

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