Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Tarek Eltayeb - Das Palmenhaus

26.08.2013

TAREK ELTAYEB
DAS PALMENHAUS

Lesung & Gespräch

Erinnerungen an den Sudan und Ägypten sowie die Gegenwart Österreichs reflektiert der neueste Roman des ägyptischen Autors Tarek Eltayeb: Nach einigen Jahren in Wien, die von Einsamkeit und einem perspektivlosen Alltag am Rande der Gesellschaft geprägt sind, lernt Hamza Sandra kennen, die ihm eine neue Welt eröffnet: Sie zeigt ihm das Palmenhaus, das für ihn zum Ort der Geborgenheit und Wärme wird und zum Ort der Erinnerung.
 
Nach und nach erfahren wir mehr über Hamzas Leben: über seine Kindheit in einem sudanesischen Dorf, seine Zeit in Al-Khartoum, über seinen unfreiwilligen Militärdienst im Süden des Landes, seinen Aufenthalt beim Feind und seine Gefangennahme als Deserteur, über seine Flucht und lange Reise in den Norden, sein Leben in Ägypten und schließlich seine Auswanderung nach Wien. „Man kann die feine (Selbst-) Ironie kaum überlesen, die in der Grundkonstellation des Romans steckt: Der titelgebende Ort, das Palmenhaus im Wiener Schloss Schönbrunn, architektonisches Symbol einer als harmloser Exotismus getarnten herrischen Inbesitznahme fremder Lebensräume, wird zur Projektionsfläche der eigenen Geschichte, deren gewaltvolle Sinnlosigkeiten und (Selbst-)Verluste sich (...) nicht zu einem „Schicksal“ zusammensetzen.“ (Helmut Neundlinger, Wespennest) „`Das Palmenhaus´ ist der Roman einer Flucht, die auch im Exil nicht endet, spannend erzählt und detailgetreu, von einer oftmals beklemmenden Authentizität“ (Beate Hammond) Einleitung: Hannes Scheutz
 
Tarek Eltayeb wurde 1959 als Kind sudanesischer Eltern in Kairo geboren. Seit 1984 lebt er als Lyriker und Schriftsteller in Wien. 2005 wurde er mit dem Elias-Canetti-Stipendium ausgezeichnet. Veröffentlichungen u.a.: „Städte ohne Dattelpalmen“ (Roman, 2000); „Aus dem Teppich meiner Schatten“ (Gedichte, 2002).
 
 

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