Veranstaltungen

22.01.2018 (Montag) 19:30

Catalin Florescu - Der Nabel der Welt

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Die Welt zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd, ist in Bewegung, in einem prekären Austausch. Florescus Erzählungen vollziehen diese Bewegung nach und erfassen mit den Mitteln exaktester Phantasie die Brennpunkte und die Dynamiken unserer Gegenwart.  

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22.01.2018 (Montag) 19:30
Catalin Florescu - Der Nabel der Welt
22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

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22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Tarek Eltayeb - Das Palmenhaus

26.08.2013

TAREK ELTAYEB
DAS PALMENHAUS

Lesung & Gespräch

Erinnerungen an den Sudan und Ägypten sowie die Gegenwart Österreichs reflektiert der neueste Roman des ägyptischen Autors Tarek Eltayeb: Nach einigen Jahren in Wien, die von Einsamkeit und einem perspektivlosen Alltag am Rande der Gesellschaft geprägt sind, lernt Hamza Sandra kennen, die ihm eine neue Welt eröffnet: Sie zeigt ihm das Palmenhaus, das für ihn zum Ort der Geborgenheit und Wärme wird und zum Ort der Erinnerung.
 
Nach und nach erfahren wir mehr über Hamzas Leben: über seine Kindheit in einem sudanesischen Dorf, seine Zeit in Al-Khartoum, über seinen unfreiwilligen Militärdienst im Süden des Landes, seinen Aufenthalt beim Feind und seine Gefangennahme als Deserteur, über seine Flucht und lange Reise in den Norden, sein Leben in Ägypten und schließlich seine Auswanderung nach Wien. „Man kann die feine (Selbst-) Ironie kaum überlesen, die in der Grundkonstellation des Romans steckt: Der titelgebende Ort, das Palmenhaus im Wiener Schloss Schönbrunn, architektonisches Symbol einer als harmloser Exotismus getarnten herrischen Inbesitznahme fremder Lebensräume, wird zur Projektionsfläche der eigenen Geschichte, deren gewaltvolle Sinnlosigkeiten und (Selbst-)Verluste sich (...) nicht zu einem „Schicksal“ zusammensetzen.“ (Helmut Neundlinger, Wespennest) „`Das Palmenhaus´ ist der Roman einer Flucht, die auch im Exil nicht endet, spannend erzählt und detailgetreu, von einer oftmals beklemmenden Authentizität“ (Beate Hammond) Einleitung: Hannes Scheutz
 
Tarek Eltayeb wurde 1959 als Kind sudanesischer Eltern in Kairo geboren. Seit 1984 lebt er als Lyriker und Schriftsteller in Wien. 2005 wurde er mit dem Elias-Canetti-Stipendium ausgezeichnet. Veröffentlichungen u.a.: „Städte ohne Dattelpalmen“ (Roman, 2000); „Aus dem Teppich meiner Schatten“ (Gedichte, 2002).
 
 

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