Veranstaltungen

15.01.2019 (Dienstag) 19:30

Judith Schalansky - Verzeichnis einiger Verluste

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

„Verzeichnis einiger Verluste“ handelt vom Suchen und Finden, von Dingen, die verloren oder verschwunden sind. Es bleiben verhallte Echos, verwischte Spuren ...

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28.01.2019 (Montag) 19:30

Ursula Krechel - Geisterbahn

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Fast ein Jahrhundert umspannt dieser Roman, mit dem Ursula Krechel fortsetzt, was sie, vielfach ausgezeichnet, mit »Shanghai fern von wo« und »Landgericht« begonnen hat.

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28.01.2019 (Montag) 19:30
Ursula Krechel - Geisterbahn

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

teatro el trono - Erinnerungen an das Feuer

14.11.1998

tEATRO EL TRONO
ERINNERUNGEN AN DAS FEUER

Theater

„Die Zukunft beginnt heute“ – das ist das Motto des Theaters el trono, einer Gruppe ehemaliger Straßenkinder aus El Alto, der Satellitenstadt von La Paz/Bolivien – Das Schauspielen als Fenster zur Freiheit, in dem ein besseres Morgen schon heute vorweggenommen wird. Was als Versuch begann, die Erfahrungen zerbrochener Familien, die Erfahrungen von Kriminalität, Drogen und einem Aufwachsen auf der Straße aktiv und kreativ zu verarbeiten, hat sich mittlerweile zu einem künstlerisch ernstzunehmenden Theater gewandelt, das nach Auftritten bei internationalen Theaterfestivals in Mexiko und der Teilnahme am internationalen indianischen Kino- und Videofestival nun auf Europa-Tournee ist. „Erinnerungen an das Feuer“ – Szenen aus dem gleichnamigen Buch Eduardo Galeanos – und selbstverfaßte Szenen aus „Hundeleben“, in welchen sich die persönliche Geschichte der Akteure mit der Geschichte Boliviens auf einzigartige Weise verbindet, werden an diesem Abend zu sehen sein – in einer Aufführung, die nur ganz wenig Sprache braucht (entsprechend sind keine Spanisch-Kenntnisse vonnöten). „Wir haben gewiß den Defekt, uns in dreifacher Weise an den Rand unserer Gesellschaft katapultiert zu haben. Weil wir arm sind, weil wir Theater machen, und weil wir nicht wie Zuhälter unsere Ideen verkaufen.“

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