Veranstaltungen

13.11.2018 (Dienstag) 19:30

Luljeta Lleshanaku - Warten auf ein Gedicht

Lesung & Gespräch
Ort: Stadt:Bibliothek, Panoramabar

Die albanische Dichterin Luljeta Lleshanaku gehört der ersten „nach-totalitären“ Generation von albanischen Lyrikern an, die den in der Kunst bis Anfang der 90er Jahre erzwungenen sozialistischen Realismus hinter sich gelassen und die albanische Lyrik von Grund auf erneuert haben.

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13.11.2018 (Dienstag) 19:30
Luljeta Lleshanaku - Warten auf ein Gedicht
15.11.2018 (Donnerstag) 17:15

Lev Rubinštejn, Roman Osminkin

Lesungen & Gespräch
Ort: Literaturhaus

In der russischen Kunst wurden im 20. und 21. Jahrhundert nicht allein die Grenzen zwischen den Kunstsparten, sondern auch diejenigen zwischen Kunst und Leben wiederholt in Frage gestellt. 

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15.11.2018 (Donnerstag) 17:15
Lev Rubinštejn, Roman Osminkin

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Daša Drndić, Marko Pogačar - Kroatische Literatur im Fokus

27.11.2017 (19:30)

Lesung & Gespräch (kroatisch/deutsch)

Zwei Generationen kroatischer Schriftsteller treffen an diesem Abend aufeinander – Daša Drndić, anerkannte Essayistin, Dramatikerin und Romanautorin und Marko Pogačar, einer der beeindruckendsten Lyriker der Region.

Daša Drndic liest aus ihrem Buch „Sonnenschein“, einem Roman über das Schicksal einer jüdischen Familie aus Gorica/Görz/Gorizia. Eine Mutter wartet auf Ihren Sohn. 62 Jahre zuvor ist er von den Nazis aus Gorizia in der Nähe von Triest entführt worden. Hier hatte sie als junges Mädchen eine Affäre mit einem SS-Offizier. Anders als der Rest ihrer jüdischen Familie hat sie überlebt. Mit diesem Buch hat Daša Drndić der Dokumentarliteratur neue Maßstäbe gesetzt.

Bildkräftig und fern aller Idylle sind die Gedichte des kroatischen Schriftstellers Marko Pogačar, die in dem zweisprachigen Band „Schwarzes Land“ versammelt sind. Das Buch ist eine sinnliche und zugleich geistreiche Auseinandersetzung mit den Bedingungen, unter denen der Mensch Freiheit gewinnt. Aus Motiven der Nacht, des Feuers, des Windes, des Rauchs, des Teers flicht Marko Pogačar ein düster funkelndes Labyrinth der Gegenwart.

 

Daša Drndić, geb. 1946 in Zagreb, eine der wichtigsten kroatischen Autorinnen und Dramatikerinnen. Drndić lehrte in Kanada und den USA an der Universität und unterrichtet heute Englische Literatur an der Universität von Rijeka. „Sonnenschein“ wurde mit den renommierten Literaturpreisen Fran Galović und Kiklop ausgezeichnet. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, Kurzgeschichten und Hörspiele. Ihr Roman „Sonnenschein“ wurde in elf Sprachen übersetzt und ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch vorliegt (Hoffmann und Campe, Ü: Brigitte Döbert und Blanka Stipetić).

Marko Pogačar, geb. 1984 in Split, studierte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Zagreb. Er ist Redakteur der Literaturzeitschrift Quorum und des Kulturmagazins Zarez. Er veröffentlichte Gedichtbände, Essaysammlungen und Kurzgeschichten. Er hat weltweit an zahlreichen Programmen für Literaten teilgenommen, seine Werke sind in dreißig Sprachen übersetzt. In der Edition Korrespondenzen erschienen 2010 sein Gedichtband „An die verlorenen Hälften“ sowie 2015 „Schwarzes Land“ auf Deutsch (Ü: Alida Bremer).

Übersetzung: Mascha Dabić

Lesung der deutschen Texte: Petra Nagenkögel

 

Eintritt frei

Veranstalter: prolit, Literaturforum Leselampe, Schwerpunktjahr Kroatien des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres in Zusammenarbeit mit dem europäischen Netzwerk TRADUKI

Fotos: Edi Matic (Marko Pagacar), Hoffmann und Campe (Dasa Drndic)

 

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