Veranstaltungen

13.11.2018 (Dienstag) 19:30

Luljeta Lleshanaku - Warten auf ein Gedicht

Lesung & Gespräch
Ort: Stadt:Bibliothek, Panoramabar

Die albanische Dichterin Luljeta Lleshanaku gehört der ersten „nach-totalitären“ Generation von albanischen Lyrikern an, die den in der Kunst bis Anfang der 90er Jahre erzwungenen sozialistischen Realismus hinter sich gelassen und die albanische Lyrik von Grund auf erneuert haben.

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13.11.2018 (Dienstag) 19:30
Luljeta Lleshanaku - Warten auf ein Gedicht
15.11.2018 (Donnerstag) 17:15

Lev Rubinštejn, Roman Osminkin

Lesungen & Gespräch
Ort: Literaturhaus

In der russischen Kunst wurden im 20. und 21. Jahrhundert nicht allein die Grenzen zwischen den Kunstsparten, sondern auch diejenigen zwischen Kunst und Leben wiederholt in Frage gestellt. 

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15.11.2018 (Donnerstag) 17:15
Lev Rubinštejn, Roman Osminkin

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Bora Cosic: Die Tutoren

22.02.2016 (19:30)

BORA COSIC
DIE TUTOREN

Lesung & Gespräch (kroatisch/deutsch)

Literaturhaus

Übersetzung: Lidija Klasic

In Jahren des Publikationsverbots und der inneren Emigration schrieb Bora Cosic an einem großen europäischen Werk: Der lange als unübersetzbar geltende Roman „Die Tutoren“, in den 70er Jahren entstanden, ist nun endlich auf Deutsch zu lesen. Ein Feuerwerk aus Wortspielen, Stilbrüchen, Sprachwitz und Komik, zugleich von tiefem Ernst.

Zentrum des Romans bildet eine in Slawonien angesiedelte Familienchronik, die in vielfältiger Weise und in immer neuen Anläufen erzählt wird: in Form eines Lexikons oder als Beratungsgespräch in einer Buchhandlung. Oder anhand einer Rauferei in einer Kneipe. Alles wird auf- und eingesammelt, alles dient dem Blick auf die Verrücktheit der Welt. Dinge des Alltags zeigen sich von ihrer kuriosesten Seite. Bora Cosic bietet auf, was nationalistische Mythen und Ideologien in ihrer ganzen Lächerlichkeit erscheinen lässt und spannt dabei einen weiten Bogen über 150 Jahre europäischer Geschichte.

„Und doch, was ich in meiner fröhlichen Einsamkeit schriftlich auszuarbeiten begann, war kein Familienroman, sondern eine Sottie über die Sprache. Kein Volk, das stand für mich fest, spricht seine eigene Sprache, sie sprechen all eine fremde Sprache, ihnen übergestülpt, voll vorgefertigter Floskeln. (…) Diese Nicht-Sprache, diese Wider-Sprache, diese Tutoren nachgeschwatzte Sprache begann ich also zu erkunden“ (Bora Cosic im Nachwort zum Roman)

 

Bora Cosic, 1932 in Zagbreb geboren, gehört mit mehr als 30 Prosa- und Essaybänden zu den großen europäischen Schriftstellern. Er lebt in Berlin und Rovinj. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Internationalen Stefan-Heym-Preis und den Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung. „Die Tutoren“ ist in der Übersetzung von Brigitte Döbert im Verlag Schöffling erschienen.

Eintritt: 8/6/4 Euro

Veranstalter: prolit

 

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