Veranstaltungen

18.02.2019 (Montag) 19:30

Stefan Weidner - Jenseits des Westens

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Wir waren es gewohnt, dass Europa und Nordamerika die Welt dominieren. In Zeiten der Globalisierung melden nun andere Großmächte politische, wirtschaftliche und kulturelle Ansprüche an und stellen die „westliche“ Weltdeutung in Frage.

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18.02.2019 (Montag) 19:30
Stefan Weidner - Jenseits des Westens
26.02.2019 (Dienstag) 19:30

Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Immer wieder führen seine Wege durch die Großstadt den Erzähler in Leopold Federmairs „Tokyo Fragmente“ an einen bestimmten Ort: Eine winzige Bar in einem unauffälligen Stadtteil, die für ihn zur „nächtlichen Universität“ wird.

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26.02.2019 (Dienstag) 19:30
Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Bora Cosic - Im Ministerium von Mamas Angelegenheiten

24.10.2011

BORA COSIC
IM MINISTERIUM VON MAMAS ANGELEGENHEITEN

Lesung & Gespräch (serbisch/deutsch)

Übersetzung: Lidjia Klasic

„Als der Krieg begann, lebte meine Familie im dritten Stock eines alten Gebäudes, anschließend blieb sie auch da. In unserer Umgebung wohnten Menschen mit verschiedenen Berufen, Kellner, Stempelschneider, überhaupt Gewerbetreibende. Mein Onkel versuchte sie zu zählen, aber es gelang ihm nicht, danach ging er dazu über, seine Erfolge in der Liebe aufzuzählen...“

Schattenwerfer, Schürzenjäger, Zauberer, Hundefänger, Stickerinnen, Lumpensammler und Lumpen - bunt und schillernd, ein wenig exzentrisch und auf liebenswerte Weise real – so erscheinen die Darsteller eines Gewerbes, einer Berufung oder einer unbeirrbaren Lebensauffassung, die Bora Cosic in seinen Erzählungen auf eine skurrile Familie im Belgrad der 1940er Jahre treffen lässt. Aus der Perspektive eines Kindes erzählt, begegnen wir turbulenten Geschichten aus großen Zeiten, in denen lakonisch und mit hintergründigem Humor Realitäten und Fiktion, Banales und Existentielles verbunden werden. „Mamas Angelegenheiten“ werden damit dort weitergesponnen, wo Bora Cosic’ Kultbuch „Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution“ (1980; dt. 1994) den Faden auslaufen ließ. Auch dieses Buch ist somit im besten Sinne „Surrealismus aus dem osteuropäischen Absurdistan“ (Tages-Anzeiger)

Bora Cosic, geboren 1932 in Zagreb, lebt seit 1992 als freier Schriftsteller in Rovinj und Berlin. Autor von Erzähl- und Gedichtbänden und Essays, für die er zahlreich ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2002. „Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten“ ist in der Übersetzung von Katharina Wolf-Grießhaber im Folio Verlag erschienen.

Impressionen

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