Veranstaltungen

28.09.2018 (Freitag) 19:30

30 Jahre prolit - Das wird ein Fest

Lesungen, Gespräche, Konzert  
Literaturhaus

Was Texte und Bücher uns zu sagen haben - darauf sind wir neugierig. Seit 30Jahren folgt der Verein prolit dem Anspruch, Literatur zu entdecken, zu vermitteln und Publikum dafür zu begeistern. 

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28.09.2018 (Freitag) 19:30
30 Jahre prolit - Das wird ein Fest
24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Bora Cosic - Im Ministerium von Mamas Angelegenheiten

24.10.2011

BORA COSIC
IM MINISTERIUM VON MAMAS ANGELEGENHEITEN

Lesung & Gespräch (serbisch/deutsch)

Übersetzung: Lidjia Klasic

„Als der Krieg begann, lebte meine Familie im dritten Stock eines alten Gebäudes, anschließend blieb sie auch da. In unserer Umgebung wohnten Menschen mit verschiedenen Berufen, Kellner, Stempelschneider, überhaupt Gewerbetreibende. Mein Onkel versuchte sie zu zählen, aber es gelang ihm nicht, danach ging er dazu über, seine Erfolge in der Liebe aufzuzählen...“

Schattenwerfer, Schürzenjäger, Zauberer, Hundefänger, Stickerinnen, Lumpensammler und Lumpen - bunt und schillernd, ein wenig exzentrisch und auf liebenswerte Weise real – so erscheinen die Darsteller eines Gewerbes, einer Berufung oder einer unbeirrbaren Lebensauffassung, die Bora Cosic in seinen Erzählungen auf eine skurrile Familie im Belgrad der 1940er Jahre treffen lässt. Aus der Perspektive eines Kindes erzählt, begegnen wir turbulenten Geschichten aus großen Zeiten, in denen lakonisch und mit hintergründigem Humor Realitäten und Fiktion, Banales und Existentielles verbunden werden. „Mamas Angelegenheiten“ werden damit dort weitergesponnen, wo Bora Cosic’ Kultbuch „Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution“ (1980; dt. 1994) den Faden auslaufen ließ. Auch dieses Buch ist somit im besten Sinne „Surrealismus aus dem osteuropäischen Absurdistan“ (Tages-Anzeiger)

Bora Cosic, geboren 1932 in Zagreb, lebt seit 1992 als freier Schriftsteller in Rovinj und Berlin. Autor von Erzähl- und Gedichtbänden und Essays, für die er zahlreich ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2002. „Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten“ ist in der Übersetzung von Katharina Wolf-Grießhaber im Folio Verlag erschienen.

Impressionen

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