Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

Weiterlesen …

07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

Weiterlesen …

05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Bora Cosic - Im Ministerium von Mamas Angelegenheiten

24.10.2011

BORA COSIC
IM MINISTERIUM VON MAMAS ANGELEGENHEITEN

Lesung & Gespräch (serbisch/deutsch)

Übersetzung: Lidjia Klasic

„Als der Krieg begann, lebte meine Familie im dritten Stock eines alten Gebäudes, anschließend blieb sie auch da. In unserer Umgebung wohnten Menschen mit verschiedenen Berufen, Kellner, Stempelschneider, überhaupt Gewerbetreibende. Mein Onkel versuchte sie zu zählen, aber es gelang ihm nicht, danach ging er dazu über, seine Erfolge in der Liebe aufzuzählen...“

Schattenwerfer, Schürzenjäger, Zauberer, Hundefänger, Stickerinnen, Lumpensammler und Lumpen - bunt und schillernd, ein wenig exzentrisch und auf liebenswerte Weise real – so erscheinen die Darsteller eines Gewerbes, einer Berufung oder einer unbeirrbaren Lebensauffassung, die Bora Cosic in seinen Erzählungen auf eine skurrile Familie im Belgrad der 1940er Jahre treffen lässt. Aus der Perspektive eines Kindes erzählt, begegnen wir turbulenten Geschichten aus großen Zeiten, in denen lakonisch und mit hintergründigem Humor Realitäten und Fiktion, Banales und Existentielles verbunden werden. „Mamas Angelegenheiten“ werden damit dort weitergesponnen, wo Bora Cosic’ Kultbuch „Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution“ (1980; dt. 1994) den Faden auslaufen ließ. Auch dieses Buch ist somit im besten Sinne „Surrealismus aus dem osteuropäischen Absurdistan“ (Tages-Anzeiger)

Bora Cosic, geboren 1932 in Zagreb, lebt seit 1992 als freier Schriftsteller in Rovinj und Berlin. Autor von Erzähl- und Gedichtbänden und Essays, für die er zahlreich ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2002. „Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten“ ist in der Übersetzung von Katharina Wolf-Grießhaber im Folio Verlag erschienen.

Impressionen

Zurück