Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Bora Cosic - Das barocke Auge

21.04.1998

BORA COSIC
IRENA VRKLJAN

Das barocke Auge / Vor roter Wand

Lesungen & Gespräch (kroatisch/serbisch/deutsch)  

„Das Niemandsland. Das leere Feld. Die rote Wand davor.“ Texte aus den Jahren 1991-93 – es ist Krieg am Balkan – versammelt der Band „Vor roter Wand“ – Lebens-Splitter, Bruch-Stücke einer Biographie, aufgesucht im „leeren Feld“ zwischen Zagreb und Berlin, Heimat und Fremde, zwischen Erinnern und Gegenwart, zwischen Erzählung und Reflexion. An den Rändern von Geschichte angesiedelte Spurensuche, Leben im Zwischen-Raum, im Verlust von Identität: „Nichts mehr. Was uns benennt, an uns erinnert. Vergessen breitet sich aus, …Capljina brennt.“
 
Bora Cosic’s Essays „Das barocke Auge“ – eine Spurensuche auch sie, ein Ausloten der Grenzen: von Worten, von Sprache, von Literatur, angestellt auf der Folie europäischer Weltliteratur, mit den Mitteln der Ironie, des Spiels mit Zitaten, der Parodie – angestellt im Blick auf die Trümmer eines Staates, der nicht mehr ist, im Blick auf ein gleichgültiges Europa – comédie humaine an den Rändern der Ausweglosigkeit, der Unfaßbarkeit: „Die Menschen schreiben Bücher, um sich und anderen eine allgemeine Unverständlichkeit wenigstens zum Teil zu erklären. Ich habe mein Buch geschrieben, um festzustellen, daß es keine Lösung gibt ...“ 
 
Irena Vrkljan, geboren 1930 in Beograd, lebt in Berlin und Zagreb. Schreibt Lyrik und Prosa, Fernseh- und Hörspiele. Zahlreiche Übersetzungsarbeiten; Bücher in Übersetzung u.a.: „Modderkrebse“, „Marina, im Gegenlicht“, „Schattenberlin“, „Buch über Dora“, „Vor roter Wand“.
 
Bora Cosic, geboren 1932 in Zagreb, lebt in Berlin und Rovinj; Übersetzungen von Majakowskij und Chlebnikov, Veröffentlichung von über 40 Büchern, in deutscher Übersetzung u.a.: „Musils Notizbuch“ (1994), „Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution“ (1994), zuletzt „Das barocke Auge“ (Verlag Babel Turmbau, 1998).

 

 

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