Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Bora Cosic - Das barocke Auge

21.04.1998

BORA COSIC
IRENA VRKLJAN

Das barocke Auge / Vor roter Wand

Lesungen & Gespräch (kroatisch/serbisch/deutsch)  

„Das Niemandsland. Das leere Feld. Die rote Wand davor.“ Texte aus den Jahren 1991-93 – es ist Krieg am Balkan – versammelt der Band „Vor roter Wand“ – Lebens-Splitter, Bruch-Stücke einer Biographie, aufgesucht im „leeren Feld“ zwischen Zagreb und Berlin, Heimat und Fremde, zwischen Erinnern und Gegenwart, zwischen Erzählung und Reflexion. An den Rändern von Geschichte angesiedelte Spurensuche, Leben im Zwischen-Raum, im Verlust von Identität: „Nichts mehr. Was uns benennt, an uns erinnert. Vergessen breitet sich aus, …Capljina brennt.“
 
Bora Cosic’s Essays „Das barocke Auge“ – eine Spurensuche auch sie, ein Ausloten der Grenzen: von Worten, von Sprache, von Literatur, angestellt auf der Folie europäischer Weltliteratur, mit den Mitteln der Ironie, des Spiels mit Zitaten, der Parodie – angestellt im Blick auf die Trümmer eines Staates, der nicht mehr ist, im Blick auf ein gleichgültiges Europa – comédie humaine an den Rändern der Ausweglosigkeit, der Unfaßbarkeit: „Die Menschen schreiben Bücher, um sich und anderen eine allgemeine Unverständlichkeit wenigstens zum Teil zu erklären. Ich habe mein Buch geschrieben, um festzustellen, daß es keine Lösung gibt ...“ 
 
Irena Vrkljan, geboren 1930 in Beograd, lebt in Berlin und Zagreb. Schreibt Lyrik und Prosa, Fernseh- und Hörspiele. Zahlreiche Übersetzungsarbeiten; Bücher in Übersetzung u.a.: „Modderkrebse“, „Marina, im Gegenlicht“, „Schattenberlin“, „Buch über Dora“, „Vor roter Wand“.
 
Bora Cosic, geboren 1932 in Zagreb, lebt in Berlin und Rovinj; Übersetzungen von Majakowskij und Chlebnikov, Veröffentlichung von über 40 Büchern, in deutscher Übersetzung u.a.: „Musils Notizbuch“ (1994), „Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution“ (1994), zuletzt „Das barocke Auge“ (Verlag Babel Turmbau, 1998).

 

 

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