Veranstaltungen

18.02.2019 (Montag) 19:30

Stefan Weidner - Jenseits des Westens

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Wir waren es gewohnt, dass Europa und Nordamerika die Welt dominieren. In Zeiten der Globalisierung melden nun andere Großmächte politische, wirtschaftliche und kulturelle Ansprüche an und stellen die „westliche“ Weltdeutung in Frage.

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18.02.2019 (Montag) 19:30
Stefan Weidner - Jenseits des Westens
26.02.2019 (Dienstag) 19:30

Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Immer wieder führen seine Wege durch die Großstadt den Erzähler in Leopold Federmairs „Tokyo Fragmente“ an einen bestimmten Ort: Eine winzige Bar in einem unauffälligen Stadtteil, die für ihn zur „nächtlichen Universität“ wird.

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26.02.2019 (Dienstag) 19:30
Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Catalin Florescu - Zwischen Krise und Sinn

11.06.2018 (19:30)

Ort: Literaturhaus

Lesung und Gespräch 

Wir leben in einer hybriden, schwer fassbaren Zeit, die zwar umfassende Information, vielfache Lebensentwürfe und unablässige Kommunikation gewährleistet, das Individuum aber mit Gefühlen von Vereinzelung allein lässt. Doch nach dem Scheitern der großen politischen Utopien sehnen wir uns umso mehr nach einem als sinnhaft empfundenen Leben, nach Glück, Verbundenheit und Nähe, sehen uns aber in einem fragmentierten, beschleunigten Alltag gefangen. Dagegen setzt Catalin Dorian Florescu in seinem jüngsten Essayband „Die Freiheit ist möglich. Über Verantwortung, Lebenssinn und Glück in unserer Zeit“ (Residenz Verlag, 2018) das Bild eines kreativen, beziehungsfähigen Menschen. Im Gespräch mit Petra Nagenkögel will der humanistische Psychologe und Schriftsteller erläutern, wie das Individuum die Aufmerksamkeitskrise unserer Zeit überwinden könnte und erklären, warum er keine Heimat, aber zwei Zuhause hat.

Vor der Diskussion stellt der Schweizer Autor mit rumänischen Wurzeln seinen letzten Roman „Der Mann, der das Glück bringt“ (2016) sowie seinen ersten Erzählband „Der Nabel der Welt“ (2017) vor, beide sind im Verlag C. H. Beck erschienen. Auch im tragikomischen Roman, der von 1899 bis in die Gegenwart reicht und von Vertreibungen und Fluchten handelt, thematisiert Florescu die Fähigkeit des Menschen, sein Glück zu suchen, zu überleben und allen Widrigkeiten zum Trotz zu lieben. Und in den neun realistisch-magischen Geschichten – eine „literarische Enzyklopädie des Ein- und Auswanderns“ (NZZ) – wird von einer Welt in Bewegung erzählt: zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd. 

Catalin Dorian Florescu, geboren 1967 in Timișoara/Rumänien, floh 1982 mit seinen Eltern in den Westen und lebt als Psychotherapeut und Schriftsteller in Zürich. Für seine Romane wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Veranstalter: prolit, Verein Literaturhaus

 

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