Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Dragan Velikic - Das russische Fenster

04.05.2009

DRAGAN VELIKIC
DAS RUSSISCHE FENSTER

Lesung & Gespräch (serbisch/deutsch)

„Er hatte schon alles gesehen. In jedem Fragment des Lebens, das er sich vorstellte, war er schon gewesen. Bücher? Wie sollte er sie lesen, wenn es in ihnen seit langem nichts mehr gab von dem, was ihn quälte? Seelische Abgründe, erschreckend schwarze Wolken, sonnenbeschienene Lichtungen, Eisschollen, die die ‚Titanic’ versinken ließen, der Frost Patagoniens. Von morgens bis abends mit diesen Landschaften reisen. … Weiter, nur weiter. Er ging in Bordelle, wie er einst ins Theater gegangen war, und verschleuderte sein Geld in der Windstille eines immer noch beachtlichen Kontostands.“

Belgrad, Ende der neunziger Jahre. Rudi Stupar fühlt sich als Tourist im eigenen Leben. Er bringt es als professioneller Spaziergänger durch und mit den Lebensgeschichten anderer Menschen, er schlüpft in fremde Identitäten und verliert sich in Träumen. Als sein Vater stirbt, seine Freundin ihn betrügt und die endgültige Einberufung zum Wehrdienst droht, entschließt er sich, nach Budapest zu gehen. Mit der Bombardierung Jugoslawiens wird Rudis Exil jedoch unfreiwillig, und anstatt sich weiter treiben zu lassen, wird er zum Getriebenen. Velikics neuer Roman umkreist Fragen von Identität und möglichen Lebensentwürfen, von Heimat und Fremdsein, von der Unbehaustheit des modernen Menschen.  Einführung und Moderation: Petra Nagenkögel

Dragan Velikic, geboren 1953 in Belgrad, nach seinem Studium Mitarbeiter der regimekritischen Zeitschrift „Vreme“, dann Cheflektor bei einem Belgrader Verlag. Er veröffentlichte Romane, Essaybände und Erzählungen, seit 2005 ist Velikic serbischer Botschafter in Wien. Veröffentlichungen u.a. „Via Pula“, „Dante-Platz“, „Der Fall Bremen“. Zahlreiche Preise, u.a. Mesa-Selimovic-Preis 2007, Nin-Preis 2008, Mitteleuropapreis 2008.

Impressionen

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