Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Drago Jancar Die erscheinung von Rovenska

12.11.2001

DRAGO JANCAR
DIE ERSCHEINUNG VON ROVENSKA

Lesung & Gespräch

Trügerisch ist der Friede, der am Beginn der Erzählungen Drago Jancars steht: ein stiller Kai auf einer Adriainsel; ein Lehrer, mit seinem Schüler über Bücher gebeugt; eine alte Dame, versunken in der Erinnerung an eine große Liebe. – Die idyllischen Bilder und Stimmungen kippen bald, eine Atmosphäre von Bedrohung und Schrecken tut sich auf: Der Kai von Rovenska war der Ausgangspunkt für die Mexiko-Expedition Kaiser Maximilians und das Schicksal seiner Untertanen; der Joyce-Schüler wird in einem stalinistischen Prozeß in Laibach zum Tod verurteilt; der verstorbene Dichter hält seine Geliebte gefangen in einer Liebe, die ausweglos ist. Dem „Rest der Geschichte“, dem Verborgenen, Verschütteten und Unterschlagenen gilt das Interesse Drago Jancars. Was historisch weit voneinander entfernt scheint, denkt er zusammen, Biographien kreuzen, Handlungsstränge verzweigen und verbinden sich zu gleichnishaften Erzählungen über die Logik und Dynamik geschichtlicher Prozesse und ihrer Überlieferung. Die gegenwärtigen Erscheinungen, Orte, Landschaften, Schicksale tragen eine Geschichte in sich, und hinter den „großen“ historischen Persönlichkeiten stehen die Namenlosen, Unbeachteten – sie rückt Jancar in den Blick. 
 
Drago Jancar, geboren 1948 in Maribor, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Sloweniens. 1974 verhaftet wegen „feindlicher Propaganda“, heute freier Schriftsteller, lebt in Ljubljana. Vielfache Auszeichnungen, darunter der Europäische Preis für Kurzprosa (1994). Auf Deutsch erschienen u.a. die Romane „Nordlicht“ (1990), „Der Galeot“ (1996), „Luzifers Lächeln“ (1996) und „Rauschen im Kopf“ (1999) sowie der Essay „Kurzer Bericht über eine lVeranstalter: prolit

 

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