Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Ivan Ivanji - Titos Dolmetscher

13.06.2008

IVAN IVANJI
TITOS DOLMETSCHER

Lesung & Gespräch 

„Die Minister kommen und gehen; die Dolmetscher hingegen bleiben genauso wie die unbekannten Chauffeure, die Köche oder die Putzfrauen …“ Über fünfzehn Jahre lang hat Ivan Ivanji in den 1970er und 1980er Jahren die Begegnungen von Josip Broz Tito und anderen führenden jugoslawischen Politikern mit Staatsmännern des deutschsprachigen Raumes gedolmetscht.

Auf diese Weise nimmt der Schriftsteller in der Rolle des Übersetzers unmittelbar am historischen Zeitgeschehen teil und lernt dabei die einflussreichsten Persönlichkeiten der westdeutschen, ostdeutschen und österreichischen Politik kennen: Willy Brandt und Helmut Schmidt, Walter Ulbricht und Erich Honecker, Bruno Kreisky, Franz Jonas, Kurt Waldheim. Ivan Ivanji, im Banat dreisprachig aufgewachsen, wurde 1944 nach Auschwitz und Buchenwald deportiert, seine Eltern wurden ermordet. Bekannt geworden ist er durch ein umfangreiches Werk von Romanen, Erzählungen, Essays und Gedichten. In „Titos Dolmetscher“ tritt er als Beobachter und Chronist auf, distanziert und dennoch mit großer persönlicher Nähe zu den Repräsentanten der europäischen Politik in den 1970er und 1980er Jahren. Moderation: Petra Nagenkögel

Ivan Ivanji wurde 1929 in Zrenjanin als Sohn einer jüdischen Ärztefamilie geboren. Nach seiner Befreiung aus Buchenwald studierte er Germanistik in Belgrad und arbeitete als Lehrer, Journalist, Verlagslektor, Dramaturg und Direktor mehrerer Belgrader Theater. Von 1974 bis 1978 war er als Botschaftsrat Jugoslawiens in Bonn tätig, danach im jugoslawischen Außenministerium. Seit 1992 lebt er in Wien und Belgrad. Buchveröffentlichungen in dt. Übersetzung u.a.: „Kaiser Diokletian“ (1976); „Der Tod auf dem Drachenfels“ (1984); „Der Aschenmensch von Buchenwald“ (1999); „Die Tänzerin und der Krieg“. (2002)

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