Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Maja Vidmar "Leibhaftige Gedichte"

21.10.1999

MAJA VIDMAR
LEIBHAFTIGE GEDICHTE

NINA KOKELJ

KOSEN

Lesung & Gespräch

Einleitung: Ludwig Hartinger
 
„Leibhaftige Gedichte“ – mit diesem Titel ist der neueste Lyrikband Maja Vidmars überschrieben, einer der wohl markantesten Stimmen der jungen Generation slowenischer AutorInnen. „Leibhaftige Gedichte“, die dem Körper Stimme geben und Raum, die eine Topo-Graphie von Liebe schreiben, von Erotik, von weiblichem Begehren und Aufbegehren. Ein unverstelltes Begehren, das sich hier artikuliert, nach dem eigenen und dem anderen Körper, nach dem Anderen, nach Überschreitung von Körper, Sprache, Sinn. Dagegen knapp und lapidar die Sprache, schmucklos, schneidend und scharf, ihre Intensität kommt aus der Reduktion, ihre Dynamik aus der kreisenden Bewegung des Begehrens, von Körper zu Körper, von Text zu Text. Die Gedichte Vidmars leben von der Spannung, jener zwischen den Körpern, zwischen Wunsch und Angst, Schönheit und Schrecken, Ich und Du – und „ein Heim im Riß – woanders nicht.“
 
„Ich nähe Wolken an den Himmel … Ich hörte Farben. Sah Töne.“ Im vielbeachteten Romanerstling von Nina Kokelj, „Kosen“, wird Ver-rückung berückend Stil. Gefälschte Wirklichkeit? Nein. Versponnen, wahr-ver-rückt werden: Rivas Nähen (ein Vater, ein Geliebter, Schmetterling, Zwillingsbrüder, Anstaltsinsassen), Kind – und Lieb- und Leidenschaften ziehen vorüber in subtilen Briefwechseln einer schwebenden, (über)sinnlichen, gedichteten Prosa, die Ludwig Hartinger für diesen Abend übersetzen wird. 
 
Maja Vidmar, geboren 1961 in Ljubljana, studierte Slowenisch und Komparatistik. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: „Razdalje telesa“ (Körperdistanzen, 1984), „Nacin vezave“ (Bindungsart, 1988), „Ob vznozju“ (Zu Füßen, 1998). Die „Leibhaftigen Gedichte“ sind 1999 bei Droschl erschienen.
 
Nina Kokelj, geboren 1972 in Krain/Slowenien. Auslandsaufenthalte u.a. in Israel, Ägypten, Australien. Studiert Ökonomie und Politikwissenschaften. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften. Ihr erster Roman „Milovanje“ erschien 1998.

 

Impressionen

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