Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Mircea Cartarescu - Travestie

08.11.2010

MIRCEA CATARESCU
TRAVESTIE

Lesung & Gespräch (rumänisch/deutsch)

„Ich hatte mich mit dem Gedanken vertraut gemacht, dass es für mich nur eine Zukunft geben konnte: eine Mansarde mit einem Stuhl, einem Tisch und einem Bett, wo ich mein ganzes – kurzes, höchstens vierzig Jahre währendes – Leben lang vor mich hin faulenzen und an einem endlosen und unlesbaren Roman schreiben würde, den sie nach meinem Tod bei mir finden sollten, stinkend wie ein Kadaver, aber er würde alles enthalten, die ganze Wahrheit über Sein und Nichtsein, die gesamte Welt mit allen Einzelheiten und mit ihrem verabscheuungswürdigen Sinn."

Die Realität gilt Mircea Cartarescu als „Sonderfall des Irrealen". Und so verbinden sich auch in seinen Romanen detailreiche Beschreibungen rumänischer Wirklichkeiten mit Phantasie und Imagination zu visionären Annäherungen an die großen metaphysischen und menschheitsgeschichtlichen Themen der Welt. Sein frühes Meisterwerk „Travestie" – im rumänischen Original 1994, in der deutschen Übersetzung von Ernest Wichner 2010 erschienen – erzählt von Victor, einem verschlossenen, sensiblen jungen Mann und der als rauschhaft erfahrenen Welt, die ihn im Sommer 1973 umgibt: Träume, Erotik, Unbewusstes und ein unauflösliches Ineinander von Leben und Tod formen sich zu einem bizarren, surrealen Kosmos und zu sprachmächtigen, grandiosen Bildern der menschlichen Existenz. „Mein Werk ist, glaube ich, transzendent. Es zielt auf etwas, was über die Wirklichkeit hinausgeht." (Mircea Cartarescu) „In Rumänien gilt Mircea Cartarescu seit Jahren als literarischer Superstar. Es wird Zeit, daß der sprachmächtige Rumäne auch bei uns eine größere Leserschaft gewinnt." (Günther Kaindlstorfer) Einführung, Übersetzung und Moderation: Ernest Wichner 

Mircea Cartarescu wurde 1956 in Bukarest geboren, studierte Philologie und arbeitete als Lehrer, danach als Lektor für rumänische Sprache an der Bukarester Universität und war Mitarbeiter der wichtigsten rumänischen Literaturzeitschriften. Seit 1987 publiziert er Lyrik und Prosa, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt.  Weitere Werke u.a.: „Nostalgia" (Roman); „Warum wir die Frauen lieben" (Erzählungen).

Impressionen

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