Veranstaltungen

18.02.2019 (Montag) 19:30

Stefan Weidner - Jenseits des Westens

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Wir waren es gewohnt, dass Europa und Nordamerika die Welt dominieren. In Zeiten der Globalisierung melden nun andere Großmächte politische, wirtschaftliche und kulturelle Ansprüche an und stellen die „westliche“ Weltdeutung in Frage.

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18.02.2019 (Montag) 19:30
Stefan Weidner - Jenseits des Westens
26.02.2019 (Dienstag) 19:30

Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Immer wieder führen seine Wege durch die Großstadt den Erzähler in Leopold Federmairs „Tokyo Fragmente“ an einen bestimmten Ort: Eine winzige Bar in einem unauffälligen Stadtteil, die für ihn zur „nächtlichen Universität“ wird.

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26.02.2019 (Dienstag) 19:30
Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Vladimir Zarev - Familienbrand

11.01.2010

VLADIMIR ZAREV
FAMILIENBRAND

Lesung & Gespräch (bulgarisch/deutsch)

Übersetzung: Dimitré DInev

Vladimir Zarev, einer der bedeutendsten AutorInnen Bulgariens, hat mit „Familienbrand“ ein Buch vorgelegt, das als Epos des 20. Jahrhunderts gelesen werden kann.

Anhand der unterschiedlichen Lebensläufe innerhalb der Familie Weltschev führt es die ideologischen, politischen und privaten Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten einer Epoche vor: Petruniza, die Witwe des alten Assen Weltschev, lebt mit ihren vier Söhnen und ihrer Tochter Jonka in Widin, einer kleinen verschlafenen Stadt am Unterlauf der Donau. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird auch Widin in den Lauf der politischen Ereignisse und Umstürze gerissen. In diesen unruhigen Zeiten versuchen die Brüder Weltschev, ihr Leben auf verschiedenartigste Weisen hinzubringen: Panto wird Bankier und macht Karriere, Ilija wird Fabrikant und Ausbeuter. Christo begeistert sich dagegen für den Sozialismus und wird zum Helden wider Willen. Jordan schließlich will eine Kirche bauen als Raum der Buße, aus der stattdessen eine Raststätte wird, ein Ort der Muße für Sünder aller Art. Die Zukunft aber wird nur Jonka erkennen können, mit hellseherischen Fähigkeiten. „Wundersame Sätze sind das, die einen jung und mächtig und leidenschaftlich, aber auch weise, zärtlich und gut machen können“, sagt Dimitré Dinev über die Schreibweise Vladimir Zarevs. Anschließend an die Lesung werden die beiden Schriftstellerkollegen ein Gespräch führen über bulgarische und andere Besonderheiten, über Literatur und Leben. 

Vladimir Zarev, geboren 1947 in Sofia, lebt dort als Schriftsteller und Herausgeber einer literarischen Zeitschrift. Autor von Romanen, Erzählbänden und Sachbüchern. Veröffentlichungen in deutscher Übersetzung: „Verfall" (2007); „Familienbrand"(aus dem Bulgarischen von Thomas Frahm) ist im Deuticke Verlag erschienen. Dimitré Dinev, geb. 1968 in Plowdiw/ Bulgarien, lebt seit seiner Flucht 1990 als Autor von Romanen, Erzählungen, Essays und Theaterstücken in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen. Mit seinem Roman „Engelszungen" (2003) erreichte er internationale Aufmerksamkeit.

Impressionen

© by Seeliger

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