Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Zoran Feric

28.01.2013 (20:00)

ZORAN FERIC
DAS ALTER KAM AM 23.MAI GEGEN 11 UHR

Lesung & Gespräch (kroatisch/deutsch)

 

Einführung und Übersetzung: Klaus Detlef Olof

 

„Wir waren einmal dreißig. Wie es Tage gibt im Monat. Jetzt waren wir noch zwölf. Und so, wie wir damals, 1961, mehr waren und unsere Leben kürzer, so waren wir jetzt, 2010, erheblich weniger, hatten aber ein unvergleichlich längeres Leben hinter uns. Als würde hier eines mit etwas anderem gleichgesetzt und sich gegenseitig aufheben. (…) Und mit diesem Gewicht dreier junger Leben, die sich in ein altes verwandelt hatten, standen diese gut erhaltenen Überbleibsel einer Abiturklasse aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts auf dem ausgewaschenen Pflaster der Riva von Opatija.“

Die ehemalige Klasse eines Zagbreber Gymnasiums trifft zusammen, um ihre Maturareise zu wiederholen. Als mittlerweile 70-Jährige segeln sie mit der Tramuntana, einem Motorsegler, die dalmatinische Küste entlang. Die Fahrt bringt alte, unterdrückte Beziehungsgeflechte wieder in die Gegenwart; vergessen geglaubte pubertäre Verhaltensmuster verbinden sich mit beginnender Senilität.

Zoran Feric entwirft mit beißender Ironie und schwarzem Humor ein Sittenbild der Jugend im Tito-Jugoslawien und erzählt von Abkömmlingen einer privilegierten Klasse, deren Pubertät mehr von der sexuellen als von der sozialen Revolution geprägt war.

 

Zoran Feric, geboren 1961 in Zagreb. Studium der Philosophie, lebt als freier Schriftsteller und Gymnasiallehrer in Zagreb. Publikationen in dt. Übersetzung u.a.: "Engel im Abseits" (2000), "Der Tod des Mädchens mit den Schwefelhölzchen" (2003), "Die Kinder von Patras" (2006), alle bei Folio erschienen.

Impressionen

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