Veranstaltungen

23.11.2019 (Samstag) 10:30

Robert Misik - Die Gratwanderungen der Widerständigkeit

Vortrag und Diskussion
Ort: W&K-Atelier, Bergstraße 12

Widerstand initiiert, provoziert und belebt gesellschaftliche Konflikte und ist daher ein unverzichtbares Korrektiv für Fehlentwicklungen aller Art.

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25.11.2019 (Montag) 19:30

Martyna Bunda - Das Glück der kalten Jahre

Lesung & Gespräch (polnisch/deutsch)
Ort: Literaturhaus

Martyna Bunda beherrscht die Kunst, uns die Dinge mit den Augen der Figuren sehen zu lassen. In ihrem aufsehenerregenden Debüt gelingt es ihr, eine weibliche Familiensaga zu erzählen, deren Größe aus dem vermeintlich Kleinen und Alltäglichen erwächst und die in privaten Biografien die große Weltgeschichte abbildet.

 

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28.11.2019 (Donnerstag) 19:30

Mojca Kumerdej - Chronos erntet

Lesung & Gespräch (slowenisch/deutsch)
Ort: Literaturhaus

Mojca Kumerdej führt in ihrem polyphonen historischen Roman in die Zeit der beginnenden Gegenreformation im späten 16. Jahrhundert. „Chronos erntet“ ist aber nicht als historisches Buch zu lesen, es führt immer ins Heute und beschreibt in der Darstellung historischer Prozesse aufs Treffendste gegenwärtige Probleme.

 

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28.11.2019 (Donnerstag) 19:30
Mojca Kumerdej - Chronos erntet

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Angela Krauß - Der Strom

04.06.2019 (19:30)

Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Lesung und Gespräch

  „Von der Erde ist mir soviel bekannt: se ist griffig, bebaut und bietet festen Boden unter den Füßen. Immer öfter muss ich mich ihrer versichern durch Berührung. Das Bedürfnis ist gewachsen, mein Berührungswunsch wird dringender, seitdem das Greifbare schwindet ...“ 

Es ist Sommer. Die Dichterin hält Mittagstisch an ihrem Platz neben dem Klavier, ihr Mäzen spielt Tennis, siebzehn Flugstunden weit weg, der Besitzer des französischen Restaurants bedient sie stets selbst. Die Oliven sind schwarz, fest und scharf. Dieser lustvolle Weltbezug steht im Gegensatz zu einer Existenz der Askese, zu der niemand Zutritt hat. Beide Lebensplätze der Dichterin – Tisch und Klause – befinden sich in jenem Stadtviertel, von dem es vor dreißig Jahren hieß: Die Russen sind fort.

In einem dichten Strom verweben sich Erinnerungs- und Zukunftspartikel, verflechten sich in der heiter-lakonischen Sprache von Angela Krauß zu neuen Bildern von Welt und Wirklichkeit und entfalten die Konturen einer poetischen Existenz, in der die Wirklichkeit vibriert – und der Traum ganz handfest erscheint.

Angela Krauß, geboren 1950, lebt als freie Schriftstellerin in Leipzig. 2004 hielt sie die Poetik-Vorlesung an der Universität Frankfurt unter dem Titel „Die Gesamtliebe und die Einzelliebe“. 2013 erhielt sie den Wilhelm-Müller-Preis für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk. „Der Strom“ ist im Suhrkamp Verlag erschienen.

Veranstalter: prolit

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