Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Erwin Einzinger - Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach

05.03.2010

ERWIN EINZINGER
VON DSCHALALABAD NACH BAD SCHALLERBACH

Buchpräsentation

"Nur wenige Wochen später stand der Mann aus Hokkaido, der in seiner Heimat etliche wissenschaftliche Aufsätze in Journalen der Pilzforschung veröffentlicht hatte, irgendwo am Rand des Herzens von Europa an einem windigen Busbahnhof, wo Betrunkene an nach Pisse riechenden Betonwänden vorbeistreiften, als wären sie Niederwild auf der Spur. Er wischte über die Tropfen auf der Glasscheibe, hinter der die Fahrpläne hingen.“

Weiße Flecken scheint es auf der Erde nicht mehr wirklich zu geben, einerseits. Andererseits hat der Leser, wenn er diesen Roman gelesen hat, durchaus das Gefühl, mehr gesehen zu haben, als auf der Erde überhaupt Platz hat. Wie durch ein umgekehrtes Fernrohr geht der Blick auf die Horizonte, um sich anschließend liebevoll mit der Lupe all dem zuzuwenden, was einem so vor den Füßen liegt. Natürlich kann man von dem Geistlichen erzählen, der im Tabernakel des Benediktinerklosters Admont ein kleines, feines Rauschgiftdepot angelegt haben soll. Oder von der rumänischen Projektkünstlerin, die dabei ist, eine Serie mit Fotos von Kloteppichen zu machen, die sie einem deutschen Galeristen versprochen hat. Die Wahrheit aber ist, dass dieses Buch in seiner Fülle nicht nacherzählbar sein will: Es ist bis oben hin voller Geschichten, die über alle banalen Vorstellungen von Plot hinwegrollen. Der Leser liest und lacht und fühlt sich unterhalten wie lange nicht mehr. Einführung: Jochen Jung

Erwin Einzinger, geboren 1953 in Kirchdorf/Krems, Studium der Anglistik und Germanistik in Salzburg. Lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Micheldorf. Zuletzt erschien: „Aus der Geschichte der Unterhaltungsmusik“ (Roman, 2005); „Hunde am Fenster“ (Gedichte, 2008); „Ein Messer aus Odessa“ (Gedichte, 2009).

Impressionen

© by Heinz Hehenberger

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