Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Hervé Le Tellier - Kein Wort mehr über Liebe

04.10.2012 (20:00)

HERVÈ LE TELLIER
KEIN WORT MEHR ÜBER LIEBE

Lesung & Gespräch (französisch/deutsch)

Einführung und Übersetzung: Jürgen Ritte

“Ich habe mein Buch, wie so oft, mithilfe eines selbstgewählten Rasters aufgebaut. Diese Regeln, die ich mir auferlege, führen mich an unvorhergesehene Orte, das bereichert das Erzählen ganz enorm. Aber Kein Wort mehr über Liebe kann man auch ohne Gebrauchsanweisung lesen; ich habe sie daher zum Verschwinden gebracht." (Hervé Le Tellier)

Wie ungeahnt und überraschend die Wege und Wednungen sein können, die ein literarischer Text nimmt, wenn er mithilfe selbstgeschaffener formaler Zwänge gestaltet wird, das führen die Mitglieder des OuLiPo (Werkstatt für potentielle Literatur) seit ihrer Gründung durch Raymond Queneau im Jahr 1960 vor. Autoren wir Oskar Pastior, Georges Perec, Italo Calvino gehörten ihr an. Dem schöpferischen Potential, das durch die freiwillige Beschränkung auf künstlerische “Spielregeln" freigesetzt wird, geht auch die Tagung “Contrainte & Création" nach, die von 4.-6.Oktober im Uni-Park Nonntal (Raum 4.302) stattfinden und in deren Rahmen Hervé Le Tellier seinen Roman “Kein Wort mehr über Liebe" im Literaturhaus vorstellen wird.

Das Buch führt nach Paris, “in den wärmsten Herbst seit fünf Jahrhunderten." Zwei Ehepaare, zwei Liebhaber, Seitensprünge und Liebeswirren - das sind die Ingredienzien eines erfrischendes Portraits der Generation der Mitvierziger. “Kein Wort mehr über Liebe" zeigt, dass sich immer noch und immer wieder neue Möglichkeiten finden, von Liebe zu erzählen.

Hervé Le Tellier, geboren 1957 in Paris, wo er als Journalist (Le Monde) und Autor von Romanen, Erzählungen und Gedichten lebt. Seit 1992 ist er Mitglied von OuLiPo. “Kein Wort mehr über Liebe" ist in der Übersetzung von Jürgen und Romy Ritte bei dtv erschienen.

Jürgen Ritte ist Literaturwissenschaftler an der Sorbonne Nouvelle in Paris, Übersetzer und Literaturkritiker. Er hat einige Autoren des OuLiPo übersetzt und auf Deutsch zugänglich gemacht.

Eintritt: 8/6/4
Büchertisch: Rupertus Buchhandlung
Veranstalter: prolit, Fachbereich Romanistik / Programm Arts & Humanities im Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst Foto: dtv-Verlag

Impressionen

© Hervé Le Tellier

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