Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Petra Nagenkögel (Hg.) - Heute habe ich zugesehen, wie eine Lok mein Leben verschiebt

12.06.2017 (19:00)

Petra Nagenkögel (Hg.)
Heuet habe ich zugesehen, wie eine Lok mein Leben verschiebt 

Buchpräsentation

Nach den beiden Bänden „Es gibt in Syrien keine dicken Katzen. Bilder und Texte jugendlicher Flüchtlinge“ und „In Gedanken bin ich frei. Bilder und Texte jugendlicher Strafgefangener“ erscheint nun in unserer Edition ein dritter Band, der sich den krativen Entwürfen, den biografischen Hintergründen, den Sichtweisen und Perspektiven von Menschen widmet, die nicht im Zentrum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit stehen. In Zusammenarbeit mit psychiatrischen Einrichtungen von pro mente (Tauernhof, Südhof, Heimo-Gastager-Haus und Reflex) hat der Verein prolit Schreibwerkstätten durchgeführt, einige der dort entstandenen Texte und Bilder sind nun in diesem Buch zu sehen und zu lesen. Weit davon entfernt, bloße Dokumente von Krankheit zu sein, vermitteln die Texte vielmehr Einblicke in Gedanken- und Wahrnehmungswelten, die sich als scharfsichtige Auseinandersetzung mit inneren wie äußeren Realitäten lesen lassen: in Geschichten und Gedichten, teils autobiografisch, teils poetisch, oft voller Ironie und absurder Phantasie, dabei immer unpathetisch und mit Sinn für die Skurrilitäten des Weltgeschehens, werden die Kategorien unterlaufen, in denen wir gewohnt sind, uns die Welt zu denken. „Heute habe ich zugesehen, wie eine Lok mein Leben verschiebt“ (Daniel Reisecker) ist nicht nur ein Titel, der dieses Buch wunderbar beschreibt, sondern auch ein sprechendes Bild für die Fragilität unserer Existenz.

Eintritt: frei

Veranstalter: prolit & Edtion Eizenbergerhof

Coverfoto: Annette Rollny

 

Impressionen

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