Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Aglaya Veteranyi - Ich wachse rückwärts

17.09.2012 (20:00)

ICH WACHSE RÜCKWÄRTS
Polyphone Erzählungen nach Texten von Aglaya Veteranyi

Theater

Die Mutter hängt allabendlich an ihren Haaren, der Vater will einen Filmstar aus der Tochter machen. Das bewegte Leben einer Artistenfamilie, die aus Rumänien geflüchtet und den Verheißungen des Westens gefolgt ist, die nun mit ihren Kunststücken durch die Welt fährt und dabei vor allem gefordert ist in der Kunst zu überleben – davon erzählt die Autorin Aglaja Veteranyi im Roman „Warum das Kind in der Polenta kocht“ auf sprachmächtige, poetische und phantasievolle Weise. Es ist das erste Buch der 1962 in Bukarest geborenen Autorin und Schauspielerin, die als Tochter einer Zirkusfamilie die Welt bereist hat, immer in Bewegung, oft auf der Flucht. Ihre Texte sind geschrieben aus Notwendigkeit, sie sind zwingend, voller Vitalität und skurrilem Humor. Aglaya Veteranyi nahm sich 2002 das Leben. Drei Bücher sind von ihr erhältlich.

Das Stück „Ich wachse rückwärts“ (UA: 2009) versteht sich als Annäherung an diese Autorin, es greift Figuren, Fragen und Themen ihres Romans auf, montiert sie, setzt sie in Szene. Sprachmächtig gestaltete Passagen von Fremdheit und Sprachlosigkeit verbinden sich mit Geschichten von den kleinen Strategien des Überlebens, von Träumen und von Fluchten in Phantasiewelten und nicht zuletzt von den Versuchen, den Zwängen der eigenen Biographie mit Humor, Lakonie und Eigensinn zu begegnen.

Regie, Komposition, Klavier: Arturas Valudskis
Stimmen und Spiel: Bernadette Heidegger, Petra Nagenkögel

Eintritt: 8/6/4

Veranstalter: prolit

Fotos: Hans-Peter Traunig

Impressionen

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