Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Ilja Trojanow/Sherko Fatah - Der entfesselte Globus/Das dunkle Schiff

21.10.2008

ILJA TROJANOW/SHERKO FATAH
DER ENTFESSELTE GLOBUS/DAS DUNKLE SCHIFF

Lesungen & Gespräch 

„Wie ich es sehe, gibt es eine Menge guter Geschichten, die uns vor lauter Lifestyle aus dem Blickfeld rutschen, man sollte versuchen, ein paar davon zu erzählen.“ (Sherko Fatah) Mit seinem Reportagen-Band „Der entfesselte Globus“ begleitet man Ilija Trojanow, den Autor der „Weltensammler“, in Länder Afrikas und Asiens, in weite Landschaften und pulsierende Megacities, zu Menschen, Kulturen und Lebensformen. Offen, neugierig, kritisch und selbstkritisch bringt uns Trojanow in seinem Buch das Fremde nah.

Der neueste, im Verlag Jung und Jung erschienene Roman von Sherko Fatah erzählt die Geschichte eines irakischen Kochs, der unter die Gotteskrieger gerät und im Versuch, sich von der Gewalt loszusagen, nach Deutschland flieht. „Ein starker, noch unterschätzter Autor“, sagt Ilija Trojanow über Sherko Fatah. Beide Autoren stellen sich an diesem Abend gegenseitig vor und kommen anschließend an die Lesungen ins Gespräch mit dem Publikum, Adil Besim lädt zu einem Glas iranischen Weins. 

Ilija Trojanow, geboren 1965 in Sofia, 1971 Flucht nach Deutschland, wächst in Deutschland und Kenia auf, lebte einige Jahre in Indien und Südafrika, heute in Wien. Zahlreiche Essays, Reportagen, Reiseführer zu Afrika und Indien. Seine Romane und Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet. Veröffentlichungen u.a. „In Afrika“ (1993); „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“ (Roman 1996); „ An den inneren Ufern Indiens“ (2003); „Der Weltensammler“ (2006); „Kampfabsage. Kulturen bekämpfen sich nicht – sie fließen zusammen“ (2007).

Sherko Fatah, geboren 1964 in Berlin als Sohn eines irakisch- kurdischen Vaters und einer deutschen Mutter, aufgewachsen in der DDR, 1975 Übersiedlung nach Westdeutschland. Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. aspekte-Literaturpreis (2001), Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil (2007). Bei Jung und Jung erschienen die Romane „Im Grenzland“ (2001); „Donnie“ (2002); „Onkelchen“ (2004). „Das dunkle Schiff“ war auf der shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2008. 

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