Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Ilma Rakusa - Aufgerissene Blicke. Berlin-Journal

15.04.2013 (20:00)

ILMA RAKUSA
AUFGERISSENE BLICKE. Berlin-Journal

Lesung & Gespräch

Literaturhaus  

„Berlin ist für mich ein Scharnier zwischen Ost und West geblieben, eine Stadt, die mir meine Herkunft aus dem Osten bewusst macht und gleichzeitig Zukunft bereithält, ist sie doch ständig im Umbruch, unterwegs zu sich selbst. ... Ich lese die Stadt wie ein Palimpsest, mit all ihren Leer- und Bruchstellen. Denn Geschichte wird in Berlin nicht wegretuschiert, sie ist da, unübersehbar präsent ...“

In Ilma Rakusas Berlin-Journal , das sie von Oktober 2010 bis Juli 2011 führt, zeigt sich Berlin als Stadt, die ihre Identität und ihre Unvergleichbarkeit aus dem Ineinander von Geschichte und Gegenwart bezieht. Die Beobachtungen und Wahrnehmungen der Erzählerin sind von Wachheit und Offenheit geprägt, ihre Wahrnehmungen gehen weit hinaus über das Sichtbare. So lässt sich dieses Buch lesen als vielschichtige Annäherung an das pulsierende Berlin ebenso wie als Reflexion der ganzen Welt: Lektüren und Galeriebesuche, Begegnungen mit Künstlern, globale Nachrichten, Katastrophenmeldungen, Besuche von Erinnerungsstätten und  absichtsloses Herumstreifen fügen sich zu einem Panorama des gleichzeitig Ungleichzeitigen.

 

Ilma Rakusa, 1946 in der Slowakei geboren und mehrsprachig aufgewachsen, lebt seit 1951 in Zürich. Schriftstellerin, Übersetzerin, Literaturkritikerin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen für Ihre Bücher und Übersetzungen, u.a. den Petrarca-Übersetzerpreis, den Adalbert-von-Chamisso-Preis und den Schweizer Buchpreis. Veröffentlichungen u.a.: „Farbband und Randfigur“ (Poetikvorlesungen), „Langsamer!“ (Essay) und „Mehr Meer“ (Erinnerungspassagen). „Aufgerissene Blicke“ ist im Droschl-Verlag erschienen.

 

 

Eintritt. 8/6/4

Büchertisch: Rupertus Buchhandlung

Veranstalter: prolit

Foto: Simon M. Ingold

Impressionen

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