Veranstaltungen

22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

Weiterlesen …

22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

Weiterlesen …

26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Judith Kuckart - Die Verdächtige

15.06.2009

JUDITH KUCKART
DIE VERDÄCHTIGE

Lesung & Gespräch 

„Sie saß mit dem Rücken zur Tür. Der Kragen eines altmodischen Mantels fiel ihr wie ein riesiges Rhabarberblatt über die Schultern. War sie sechzig? Aus dem Kragen wuchs ein Mädchennacken, und das hochgesteckte Haar war blond, mit einem Ton Asche darin … Als sie sich zu ihm umdrehte, war sie Ende dreißig. Es war Sonntag … Der Mann, den ich liebe, ist am Sonntag vor zwei Wochen in der Geisterbahn verschwunden, sagte sie. Sie riss die Augen auf.“

Robert ist 39, sieht aus wie George Clooney, ist gerade von seiner Frau verlassen worden und arbeitet beim Morddezernat. Zu ihm aufs Kommissariat kommt eine Frau, an der alles seltsam scheint, nicht nur der Kragen ihres Mantels. Marga Burg will eine Vermisstenanzeige aufgeben, ihr Freund Mathias sei auf der Kirmes verschwunden, er sei allein in die Geisterbahn gestiegen und nicht mehr herausgekommen. Robert macht sich auf die Suche nach Mathias und trifft dabei immer nur auf Marga, die umso undurchschaubarer wird, je näher er ihr kommt.

In ihrem neuesten Roman entwirft Judith Kuckart eine Liebesgeschichte als Krimi, lotet die Nähe von Liebe und Verbrechen aus, von Verführung und Gewalt, von Träumen und der Unmöglichkeit ihrer Erfüllung. „So unsentimental betörend wie Judith Kuckart erzählt gegenwärtig niemand von der Droge Sehnsucht.“ (Deutschlandradio)

Judith Kuckart, geboren 1959 in Westfalen, Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften, Tanzausbildung. Lebt als Autorin und Theaterregisseurin in Zürich und Berlin. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie unter anderem mit dem Rauriser Literaturpreis, dem Stipendium der Villa Massimo und dem deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet. Veröffentlichungen u.a.: „Wahl der Waffen“ (1990), „Die schöne Frau“ (1994), „Lenas Liebe“ (2002), „Kaiserstraße“ (2006).

Zurück