Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Judith Kuckart - Die Verdächtige

15.06.2009

JUDITH KUCKART
DIE VERDÄCHTIGE

Lesung & Gespräch 

„Sie saß mit dem Rücken zur Tür. Der Kragen eines altmodischen Mantels fiel ihr wie ein riesiges Rhabarberblatt über die Schultern. War sie sechzig? Aus dem Kragen wuchs ein Mädchennacken, und das hochgesteckte Haar war blond, mit einem Ton Asche darin … Als sie sich zu ihm umdrehte, war sie Ende dreißig. Es war Sonntag … Der Mann, den ich liebe, ist am Sonntag vor zwei Wochen in der Geisterbahn verschwunden, sagte sie. Sie riss die Augen auf.“

Robert ist 39, sieht aus wie George Clooney, ist gerade von seiner Frau verlassen worden und arbeitet beim Morddezernat. Zu ihm aufs Kommissariat kommt eine Frau, an der alles seltsam scheint, nicht nur der Kragen ihres Mantels. Marga Burg will eine Vermisstenanzeige aufgeben, ihr Freund Mathias sei auf der Kirmes verschwunden, er sei allein in die Geisterbahn gestiegen und nicht mehr herausgekommen. Robert macht sich auf die Suche nach Mathias und trifft dabei immer nur auf Marga, die umso undurchschaubarer wird, je näher er ihr kommt.

In ihrem neuesten Roman entwirft Judith Kuckart eine Liebesgeschichte als Krimi, lotet die Nähe von Liebe und Verbrechen aus, von Verführung und Gewalt, von Träumen und der Unmöglichkeit ihrer Erfüllung. „So unsentimental betörend wie Judith Kuckart erzählt gegenwärtig niemand von der Droge Sehnsucht.“ (Deutschlandradio)

Judith Kuckart, geboren 1959 in Westfalen, Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften, Tanzausbildung. Lebt als Autorin und Theaterregisseurin in Zürich und Berlin. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie unter anderem mit dem Rauriser Literaturpreis, dem Stipendium der Villa Massimo und dem deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet. Veröffentlichungen u.a.: „Wahl der Waffen“ (1990), „Die schöne Frau“ (1994), „Lenas Liebe“ (2002), „Kaiserstraße“ (2006).

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