Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Kurt Drawert - Nachtfabriken

05.11.2002

Ort: Literaturhaus

Lesung & Gespräch 

In Prosatexten, die sich dem Eingängigen verweigern, legt Kurt Drawert mit seinem im Band „Nacht.Fabriken“ versammelten „Hauser-Material“ die Beschädigung des Individuums durch die Gewalt sozialer Systeme frei. In luziden gedanklichen Verknüpfungen erzählt er die Geschichte des Körpers als die eines Fremdkörpers, legt er Brüche der Identität und der Erinnerung offen – in einem Schreiben, das die Verunsicherung, den Zweifel am eigenen Ich und an der Sprache nicht zudeckt, sondern geradezu hervortreibt und einfordert.

Kurt Drawert, geboren 1956, lebt als freier Autor in Darmstadt. Lehre als Facharbeiter für Elektronik in Dresden, Studium der Literatur in Leipzig. Publikationen u.a. „Wo es war“ (Gedichte, 1996), „Steinzeit“ (Gedichte, 1999), „Frühjahrskollektion“ (Gedichte, 2002), „Revolten des Körpers. Text. Bild. Essays“ (1995), „Nacht.Fabriken“ (Prosa, 2001); Preise u.a.: Leonce-und-Lena-Preis (1989), Ingeborg-Bachmann-Preis (1993), Nikolaus-Lenau-Preis (1997).

 

Impressionen

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