Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Leopold Federmair - Ein Büro in La Boca

28.09.2009

LEOPOLD FEDERMAIR
EIN BÜRO IN LA BOCA

Lesung, Gespräch & milonga

„Im Nachhinein wurde mir klar, dass alles auf diesen letzten Gang hinauslief, auf diese Reise durch die Geschichte der Anfänge.“ Die Welt ist groß und nicht zu durchschauen. Sich in ihr zu behaupten, verlangt die vielfältigsten Strategien, Sinn für Groteskes und Humor. Das ist es, was die Figuren in Leopold Federmairs Erzählungen aufbieten, um bei ihrer Bewegung durch Geschichte, Kunstgeschichte, Gegenwart und phantastische Zukunft wie nebenbei die großen Fragen des Lebens, die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der nie ganz fassbaren Wirklichkeit auszuloten.

Ein junger Mann und eine junge Frau, nackt in einem Glaskasten und ohne ein Wort zu reden. Der Zugfahrer Ginster und sein Gegenspieler Brahms, die Frau Margarita und zahllose Missverständnisse. Eine verstörende Maschine, gebaut, um die Zukunft vorherzusagen, dabei bedient von fragwürdigen Gestalten – das Personal, das Federmair auftreten lässt, ist bunt, vielgesichtig und bereit, sich den Herausforderungen der unmöglichsten Realitäten auf eigenwillige und skurrile Weisen zu stellen: „Ich selbst bin ja nicht klein, und ich knie auch nicht gern. Wenn ich schon in Bodennähe muss, dann gehe ich in die Hocke: eine der bequemsten Körperhaltungen überhaupt, da hat man den Schwerpunkt genau über der Welt, über der Kugel.“ Anschließend an die Lesung laden prolit und der Verein tangoneon gemeinsam mit Leopold Federmair, der auch als Tangolehrer tätig ist, zu einer milonga, einem Tangotanzabend – als kleine Reminiszenz an La Boca, das traditionelle Tangoviertel von Buenos Aires. 

Leopold Federmair, geboren 1957 in Oberösterreich, Studium der Germanistik, Publizistik und Geschichte in Salzburg. Lebt derzeit in Hiroshima als Schriftsteller, Essayist, Kritiker und Übersetzer aus dem Französischen, Spanischen, Italienischen. Veröffentlichungen u.a.: „Adalbert Stifter und die Freuden der Bigotterie“ (Essay, 2005); „Ein Fisch geht an Land“ (Roman, 2006). „Ein Büro in La Boca“ ist im Otto Müller Verlag erschienen.

Impressionen

Leopold Federmair

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