Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

Weiterlesen …

07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

Weiterlesen …

05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Monique Schwitter "Eins im Andern"

16.09.2015

MONIQUE SCHWITTER
EINS IM ANDERN

Lesung & Gespräch

„Wenn man plötzlich nach seiner ersten Liebe googelt, ist das eine Reaktion auf die Klopfgeräusche, die man vor dem Einschlafen und, noch kräftiger, beim morgendlichen Blick in den Spiegel, beim Anblick der tiefen, senkrechten Falte zwischen den Augenbrauen, vernommen hat. Vergeblich hat man das Klopfen zu orten versucht, hat es immerfort abwechselnd außen und innen vermutet – auf dem Dachboden / unter der Schädeldecke –, aber niemals zu fassen bekommen.“

Nichts weniger als der Liebe, ihrem Kommen und Gehen, ihren Mysterien und Geheimnissen ebenso wie ihren Banalitäten geht die Protagonistin in Monique Schwitters Roman „Eins im Andern“ nach. Ihre Liebesbiographie handelt sie an zwölf Männern ab, die weit mehr als die Namen gemein haben mit den Aposteln, den Gesandten des Glaubens und der Liebe. Es sind beinahe mythische Umrisse von Männern, die sie schreibend mit Leben und Geschichte füllt. Und je länger sie schreibt, desto stärker schiebt sich ihre aktuelle Liebessituation ins Zentrum, bis sie die Handlung übernimmt.

„Eins im Andern“ ist ein außergewöhnliches Buch: ein Wagnis, ein trickreiches, konsequentes Spiel mit Leben und Fiktion.

Monique Schwitter, 1972 in Zürich geboren, lebt seit 2005 in Hamburg. Sie hat in Salzburg Schauspiel und Regie studiert und war u.a. an den Schauspielhäusern in Zürich, Frankfurt, Graz und Hamburg engagiert. Für ihren Debütband „Wenn’s schneit beim Krokodil“, 2005, erhielt sie den Robert-Walser-Preis und den Förderpreis der Schweizer Schillerstiftung. Ihr Roman „Ohren haben keine Lider“ und ihr Theaterstück „Himmels-W“ erschienen 2008, der zweite Band mit Erzählungen, Goldfischgedächtnis, folgte 2011. Seit 2012 ist sie Mitglied der Hamburger Freien Akademie der Künste. 2013 erhielt sie für ihr Werk den manuskripte-Preis. „Eins im Andern“ ist im Verlag Droschl erschienen. 

Veranstalter: prolit

Büchertisch: Rupertus Buchhandlung

Eintritt: freiwillige Spende

 

Impressionen

Zurück