Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Oulipo

23.04.1997

Jaques Roubaud, Marcel Bénabou, Oscar Pastior

Oulipo

Lesungen & Gespräch (französisch/deutsch)

Nach der Eröffnung der Ausstellung von Jean-Luc Cornec im März startet an diesem Abend der literarische Teil eines OULIPO-Schwerpunktes. Universitätsprofessor Dr. Peter Kuon spricht über Programmatik und Poetik der Oulipo-Gruppe, dann wird Jacques Roubaud gemeinsam mit dem Übersetzer Jürgen Ritte die befreiende Wirkung mathematischer Regeln im literarischen Schaffensprozeß vorführen und in die Arkane der oulipotischen Erzählkunst einführen. Mit seinen drei Hortense-Romanen, die auch in deutscher Sprache vorliegen, wurde der französische Schriftsteller Jacques Roubaud Mitte der 80er Jahre einem breiteren Publikum bekannt. Vorher hatte der „compositeur de mathématique et de poésie“ – Mitglied der Oulipo-Gruppe seit 1967 – Sonette und Alexandriner geschrieben, die strengen Regeln (etwa der des japanischen GO-Spiels) gehorchen. Die äußerst amüsant zu lesenden Kriminalparodien von der schönen Hortense sind um die Schlüsselzahl 53 aufgebaut und übertragen das Versschema einer mittelalterlichen Gedichtform, der Sestine, auf einen längeren Erzähltext. Roubauds jüngst erschienene autobiographische Prosa lotet Möglichkeiten einer Annäherung an das Phänomen Erinnerung aus. 

Jacques Roubaud, geboren 1932 in Caluire bei Lyon, lebt als Mathematiker, Dichter und Übersetzer in Paris. Seit 1967 Mitglied der Oulipo-Gruppe. Er veröffentlichte Gedichte, Romane (La belle Hortense, L‘ Enlèvement d‘ Hortense, L‘ exil d‘ Hortense, Paris 1985, 1987, 1990 übers. ins Dt.) und dreibändige Autobiographie.

Jürgen Ritte, geboren 1956 in Köln, lebt als Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Paris, veröffentlichte eine Studie zu Georges Perec (Das Sprachspiel der Moderne, Köln 1992) und betreut die Reihe OULIPO & Co (Edition Plasma in Berlin) mit Werken von Bénabou, Mathews, Perec und Roubaud in deutscher Übersetzung.

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