Veranstaltungen

22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

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22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

teatro Bakip - hommage an Jura Soyfer

06.05.2013 (20:00)

teatro Bakip
HOMMAGE AN JURA SOYFER: DER WELTUNTERGANG

Theater  

„Aber der Weltuntergang ...

Der Weltuntergang wird sich als Gentleman zu benehmen wissen.

Meinen Sie wirklich?

Geben wir ihm eine Chance ...“

 

Im Alter von 26 Jahren starb der Dramatiker, Lyriker und Romancier Jura Soyfer, ein „Österreicher mit Migrationshintergrund“, im Konzentrationslager Buchenwald. Soyfer gehört zu den bedeutendsten Autoren der Zwischenkriegszeit, sein literarisches Schaffen bezieht offene Gegenposition zum antidemokratischen Ständestaat. Das Werk Soyfers umfasst gut 1200 Druckseiten, an Übersetzungen in 50 Sprachen wird gearbeitet, seine Gedichte, Lieder, Skizzen und Theaterstücke sind in ihrer sprachlichen Vielschichtigkeit einzigartige Dokumente, die einen brutalen neuen Zeitgeist demaskieren und ihm zugleich Visionen von Demokratie und Solidarität entgegensetzen. In ihrer Brisanz und Aktualität haben Soyfers Texte bis heute Gültigkeit.

Das junge Ensemble teatro der BAKIP Salzburg  - es besteht aus 20 angehenden KindergartenpädagogInnen, einem Licht- und Tontechniker und der Lehrerin und Regisseurin Christine Schlechter - hat sich in seinem großen Theaterprojekt mit dem 1936 entstandenen Stück „Der Weltuntergang oder Die Welt steht auf kein’ Fall mehr lang“ auseinandergesetzt, dem ersten Drama Jura Soyfers, das kabarettistisch-satirisch und sprachbewusst eine aus dem Lot geratene  Welt im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs zeigt. Dem drohenden Untergang begegnet eine paralysierte Menschheit mit beschwichtigenden Phrasen und Leugnung der Realität.

Ein Abend aus Anlass des 100. Geburtstags von Jura Soyfer und zum Gedenken an den 75. Jahrestag der Bücherverbrennung in Salzburg.

 

 

 

Eintritt:

Schulvorstellung: 4.-

Abendvorstellung: 8/6/4 Euro

Veranstalter: prolit

 

Foto: Christine Schlechter

 

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