Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Überschätzt/Unterschätzt - mit Angelika Klammer

07.02.2008

ÜBERSCHÄTZT/UNTERSCHÄTZT
MIT ANGELIKA KLAMMER

Diskussionsreihe zur Literaturkritik

Bücher haben ihre Schicksale. Zur Ungerechtigkeit des Literaturbetriebes gehört, dass Debütanten jede Aufmerksamkeit bekommen. Sie werden so umsichtig und zuvorkommend behandelt, als müsste man ein zartes Pflänzchen vor den rauen Winden der Kritik schützen. Das zweite Buch hat es um vieles schwerer.

Jetzt, da sich ein Autor/eine Autorin einen Namen gemacht hat, fällt die Hemmschwelle, und man traut sich, das Werk zu verreißen. Ist der Erstling überschätzt, das zweite Buch unterschätzt? Ein Gespräch über die ersten Bücher von Autoren, die auf dem Sprung zu einer literarischen Existenz sind, ist zwangsläufig eines über den Literaturbetrieb. Robert Menasses Debütroman „Sinnliche Gewissheit“ erschien 1988 als Taschenbuch, drei Jahre später folgte sein zweiter Roman „Selige Zeiten, brüchige Welt“. Wie ging die Kritik damals damit um, und was ist von beiden Büchern heute zu halten? Robert Walser, immer noch einer der großen Unbekannten der deutschen Literatur, legte mit den Romanen „Geschwister Tanner“ (1907) und „Der Gehülfe“ (1908) zwei Romane vor, die Zeitgenossen irritierten. Ist heute Gras über das Werk Robert Walsers gewachsen?

Angelika Klammer, Lektorin im Verlag Jung und Jung, wird die beiden Autoren im Gespräch mit Anton Thuswaldner zum Thema einer Debatte machen.

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