Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Überschätzt/Unterschätzt - mit Angelika Klammer

07.02.2008

ÜBERSCHÄTZT/UNTERSCHÄTZT
MIT ANGELIKA KLAMMER

Diskussionsreihe zur Literaturkritik

Bücher haben ihre Schicksale. Zur Ungerechtigkeit des Literaturbetriebes gehört, dass Debütanten jede Aufmerksamkeit bekommen. Sie werden so umsichtig und zuvorkommend behandelt, als müsste man ein zartes Pflänzchen vor den rauen Winden der Kritik schützen. Das zweite Buch hat es um vieles schwerer.

Jetzt, da sich ein Autor/eine Autorin einen Namen gemacht hat, fällt die Hemmschwelle, und man traut sich, das Werk zu verreißen. Ist der Erstling überschätzt, das zweite Buch unterschätzt? Ein Gespräch über die ersten Bücher von Autoren, die auf dem Sprung zu einer literarischen Existenz sind, ist zwangsläufig eines über den Literaturbetrieb. Robert Menasses Debütroman „Sinnliche Gewissheit“ erschien 1988 als Taschenbuch, drei Jahre später folgte sein zweiter Roman „Selige Zeiten, brüchige Welt“. Wie ging die Kritik damals damit um, und was ist von beiden Büchern heute zu halten? Robert Walser, immer noch einer der großen Unbekannten der deutschen Literatur, legte mit den Romanen „Geschwister Tanner“ (1907) und „Der Gehülfe“ (1908) zwei Romane vor, die Zeitgenossen irritierten. Ist heute Gras über das Werk Robert Walsers gewachsen?

Angelika Klammer, Lektorin im Verlag Jung und Jung, wird die beiden Autoren im Gespräch mit Anton Thuswaldner zum Thema einer Debatte machen.

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